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Formel-1-Piloten sind mental nicht am Limit

02. Juli 2007 - 13:00 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Selbst wenn Formel-1-Piloten mit über 300 km/h durch Kurven brettern, sind sie mental nicht am Limit, das ist die für Laien unvorstellbare Einschätzung von Mediziner und Mentaltrainer Ricardo Cecarelli: "Wenn ein Computer einen Formel-1-Rennwagen fehlerlos fahren könnte, dann würde er im Verlauf eines Grand Prix 30 Sekunden gegenüber dem Piloten einsparen. Hier ist also noch Spielraum für die Fahrer", so der Italiener gegenüber der 'FAZ'.

Cecarelli sammelt seit zwei Jahren Daten von Fahrern und kennt sich deshalb mit dem Thema bestens aus. Die Piloten könnten vielleicht mit einer besseren Mental-Leistung nicht schneller fahren, aber sie könnten während des Rennens konstantere Leistungen zeigen.

Interessant ist, dass nach Aussage des Spezialisten die Fahrer nicht mehr beim Start sondern in den Runden vor dem Boxenstopp den höchsten Puls aufweisen, wenn es um "alles oder nichts" geht. Der Pulst steige dann auf 190 oder mehr Schläge pro Minute an. Michael Schumacher habe diesbezüglich eine "besondere Kapazität" gezeigt, da er verschiedene Dinge gleichzeitig tun könne, ohne Fehler zu machen: "Das kann man wohl nicht lernen."

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