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Wahlkommission in Valencia nimmt Ecclestone in Schutz
(Motorsport-Total.com) - Im Mai sorgte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in Valencia für einen politischen Skandal, als er den Vertrag über die Austragung eines Formel-1-Rennens nur dann unterschreiben wollte, falls der konservative regionale Regierungschef Francisco Camps wiedergewählt wird. Das sorgte nicht nur bei der regionalen Opposition sondern auch bei der spanischen Staatsregierung für einen Sturm der Entrüstung.
Ecclestone hatte sich im Vorfeld der Wahl verteidigt: "Ich sagte, dass ich einen Vertrag nicht vor den Wahlen offiziell machen werde, weil ich bis dahin nicht weiß, mit wem ich ihn unterschreiben werde". Ende Mai wurde die aktuelle Regierung nach einem überzeugenden Wahlsieg im Amt bestätigt - und Ecclestone setzte seine Signatur unter den Vertrag.
Die Opposition hatte gegen Ecclestone eine offizielle Beschwerde eingereicht, ist damit jedoch gescheitert. Die Wahlkommission von Valencia hat am Verhalten des 76-Jährigen nichts auszusetzen, die Grand-Prix-Bekanntgabe sei demnach kein politischer Trick gewesen. Das in der spanischen Verfassung verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung habe es Ecclestone gestattet, zu kommunizieren, dass die Vertragsunterschrift an bestimmte Bedingungen gekoppelt ist.










