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Kommentar: Vorfahrt für Vernunft

15. Juni 2007 - 17:57 Uhr

(Motorsport-Total.com/sid) - Die Formel-1-Ärzte haben das sofortige Comeback von BMW Sauber F1 Team Pilot Robert Kubica in Indianapolis verhindert - und diese Entscheidung ist völlig richtig. Die Mediziner zweifelten nicht Kubicas Fähigkeit an, sein Formel-1-Auto wenige Tage nach dem schweren Unfall in Montréal sofort wieder im Grenzbereich bewegen zu können. Das hätte der 22-Jährige bestimmt geschafft, schließlich hat er den Crash körperlich und mental unversehrt überstanden.

Doch die Verantwortlichen schützen den jungen Polen vor sich selbst und zu großem Ehrgeiz. Ein zweiter schwerer Unfall innerhalb von nur einer Woche könnte möglicherweise schwere Auswirkungen auf Kubicas Gesundheit haben. Auch in Indianapolis gibt es Mauern an der Strecke, mit denen unter anderem auch schon Ralf Schumacher unliebsame Erlebnisse hatte.

Natürlich war Kubica enttäuscht, nicht fahren zu dürfen, schließlich ist er mit Leib und Seele Rennfahrer. Aber er will seinen Sport noch viele Jahre ausüben. Deshalb gilt das Motto: Vorfahrt für Vernunft - und für Sebastian Vettel.

 

 
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