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Die Formel 1 und der Technologietransfer

27. Juni 2007 - 15:52 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Nicht alle aber viele Automobilhersteller sprechen von einem Technologietransfer und rechtfertigen damit die Millionen-Ausgaben, die für die Formel 1 getätigt werden.

Aber die TV-Zuschauer können nicht davon ausgehen, dass ihr Straßenauto sicherer wird, nur weil in der Formel 1 eine sichere Fahrgastzelle eingesetzt wird: "Die Technik aus der Formel 1 kann man nicht auf Straßenverhältnisse übertragen", wird Hubert Paulus vom ADAC-Technikzentrum von der 'dpa' zitiert.

So würde es kaum ein Autofahrer akzeptieren, in einer harten Zelle ohne Komfort zu sitzen, den Kopf in einem Helm zu stülpen, sich den Kopf fixieren und sich von einem Mehrpunktekurt so festzurren zu lassen, dass das Atmen schwer fällt: "Heutige Straßenwagen und Formel-1-Fahrzeuge sind so weit auseinander, dass es keine Gemeinsamkeiten gibt", so BMW Sprecher Friedbert Holz. Ein Auto aus Kohlefaser wäre sicherer als eines aus Stahl und Aluminium - nur es könnte kein Mensch bezahlen.

Es gibt aber viele Dinge, die man aus der Formel 1 in die Serie übertragen kann, zum Beispiel Erkenntnisse aus dem Feld der Elektronik oder Aerodynamik. Doch gerade im Bereich Sicherheit ist man in Bezug auf Technologietransfers sehr eingeschränkt.

 

 
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