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Studenten im Rennsportfieber
(Motorsport-Total.com) - Anfang August findet auf dem Hockenheimring ein ganz besonderes Rennen statt: Studententeams aus den verschiedensten Ländern treten in selbst konstruierten Boliden gegeneinander an. Doch dabei entscheidet nicht nur der Triumph im Rennen selbst über Sieg oder Niederlage: "Das Ganze ist als Konstruktionswettbewerb gedacht, in dem die Formel-1-ähnlichen Wagen nicht nur Geschwindigkeit auf der Strecke beweisen müssen", wird Stefanie Almesberger, die das Auto der Münchner Fachhochschule steuern wird, vom 'Münchner Merkur' zitiert.
Eine Experten-Jury wird neben dem Rennen auch die Finanzplanung, die Konstruktion sowie die Präsentation des Autos mit in die Bewertung einfließen lassen. Das Münchner Team setzt dabei auf ein Fahrzeug mit einem Rahmen aus Metallrohren und einem 80 PS starken Motorradmotor als Herzstück, der dem nur etwa 300 Kilogramm schweren Gefährt eine Spitzengeschwindigkeit von rund 200 km/h erlauben soll.
Am 23. Juni will das Team seinen Boliden der Öffentlichkeit präsentieren, im Rennen in Hockenheim zählt dann nur die Zielankunft: "Unser Ziel ist, durchzuhalten und bester Neueinsteiger zu werden", erklärt Tina Barth, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt ist. "Denn rund zwei Drittel der Autos fallen aus." Fahren werden den Münchner Boliden mit Almesberger und Barth übrigens - ganz im Gegensatz zur derzeitigen Situation im Formel-Rennsport - zwei Frauen.








