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US-Grand-Prix 2005: Wettanbieter muss zahlen
(Motorsport-Total.com) - Nur zwei Euro setzte ein Tiroler im Vorjahr vor dem Grand Prix der USA auf eine wenig wahrscheinliche Wette: Die Nachzügler Tiago Monteiro, Narain Karthikeyan (beide Jordan) und Patrick Friesacher (Minardi) sollten das Ziel erreichen - was sie nicht nur schafften, sondern auch Punkte holten, da bekanntlich nur sechs Autos in Indianapolis starteten, nachdem die Michelin-Teams aus Sicherheitsgründen verzichteten.
Der Gewinn der Wette brachte ihm 13.500 Euro ein - vorerst aber nur auf dem Papier, denn das Wettbüro verweigerte die Auszahlung. Da nur sechs Autos gestartet waren, sei das Rennen nicht wie gewohnt abgelaufen, daher sei die Grundlage der Wette hinfällig.
Das Oberlandesgericht in Innsbruck konnte diese Ansicht nicht teilen. Das Rennen sei von der FIA anerkannt und gewertet worden - dies alleine sei ausreichend. Die Anzahl der teilnehmenden Fahrer sei unerheblich. Das Wettbüro muss nun neben den 13.500 Euro Gewinn auch noch die Prozesskosten in Höhe von 2.361 Euro tragen.








