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FCK-Boss Jäggi soll Hockenheimring retten
(Motorsport-Total.com/sid) - Ein Fußball-Boss soll die finanziell angeschlagene Hockenheimring GmbH retten. Der als knallharter Sanierer bekannte Schweizer Rene C. Jäggi, Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, soll Geschäftsführer am badischen Motodrom werden.
Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer bestätigte in der Tageszeitung 'Mannheimer Morgen' und im 'Südwestrundfunk' entsprechende Verhandlungen. Jäggi wollte zu seiner beruflichen Zukunft nichts sagen. "Ich stehe noch beim FCK unter Vertrag und werde mich zu gegebener Zeit äußern", sagte der 57-Jährige dem 'sid'.
Die Hockenheimring GmbH hat derzeit Verbindlichkeiten in Höhe von 29 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg lehnte es bisher ab, der in die Kritik geratenen Geschäftsführung der Rennstrecke finanziell unter die Arme zu greifen. Der Vertrag mit dem Briten Bernie Ecclestone über die Ausrichtung der Formel-1-Rennen läuft 2008 aus.
Vor seinem Engagement in Kaiserslautern hatte Jäggi bereits den Sportartikelhersteller 'adidas' und eine Schuhfirma ('Romika') saniert. Bis 2002 war er Präsident des FC Basel. Beim Amtsantritt in der Pfalz noch im gleichen Jahr fand er einen Schuldenberg von 40 Millionen Euro vor.








