Günstige Formel-1-Tickets
Formel-1-Datenbank

Die "Königsklasse" seit 1950

In unserer ausführlichen Formel-1-Datenbank finden Sie Ergebnisse, alle Fahrer und Teams seit 1950 und unzählige Statistiken!
Zur Formel-1-Datenbank
 
ANZEIGE
 
 
Formel-1-Quiz
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Besucher wirbt Besucher

Empfehlen Sie uns weiter!

Sie haben Gefallen an Motorsport-Total.com gefunden? Dann empfehlen Sie uns doch Ihren Freunden und Bekannten weiter oder verlinken Sie auf uns!
Seite weiterempfehlen
Logos und Banner
Newscooperation

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!
Zur Konfiguration
Klicken Sie für weitere Infos auf die Links nach dem Symbol

Sergio Perez

 
Steckbrief
Aktuelles Team Sahara Force India F1 Team
Startnummer 11
Porträt (Stand: 4. Januar 2017) Seine Rookie-Saison bei Sauber hatte es in sich: Als Sergio Perez der erste mexikanische Formel-1-Pilot nach 30 Jahren wurde, stand die Nation auf und applaudierte. Zu Formel-1-Demofahrten Ende Februar 2011 in seiner Heimatstadt Guadalajara kamen über 150.000 Menschen. Der Erwartungsdruck in Mexiko war und ist riesig. Der inzwischen 25-Jährige hielt ihm stand. Er fand sich zurecht in dem, was er "eine komplett neue Welt" nannte. Er überwand Rückschläge, auch das Aus bei McLaren nach nur einer Saison. Perez greift 2017 wieder mit Force India wieder an.

In seinem allerersten Formel-1-Rennen, 2011 in Melbourne, brachte er seinen Sauber dank einer guten Teamstrategie und reifenschonender Fahrweise als Siebter ins Ziel. Wie gewonnen, so zerronnen: Beide Autos des Teams wurden aus der Wertung genommen, weil der Radius des Heckflügelprofils nicht stimmte. In Monaco folgte der nächste Rückschlag: Zum ersten Mal hatte er den Sprung ins Top-10-Qualifying geschafft, als er ausgangs der Tunnelpassage die Kontrolle über das Auto verlor und in die Leitplanken einschlug. Eine schwere Gehirnerschütterung, zwei Rennen Pause und drei weitere Grands Prix, in denen er sich nicht "zu 100 Prozent fit fühlte", waren die Folgen.

Man sah es ihm nicht an. "Checo", wie man als Sergio in Mexiko zwangsläufig genannt wird, zeigte sein strahlendes Lächeln und weiterhin auch Zähne auf der Rennstrecke. Er biss sich durch seine turbulente Debütsaison. Noch zwei weitere Male (Ungarn und Belgien) drang er im Qualifying zu den schnellsten Zehn vor. In den 17 Rennen, zu denen er startete, holte er fünfmal Punkte. Seine beste Platzierung wurde Rang sieben in Silverstone. Als sein bestes Rennen 2011 empfand er indes seinen Einsatz in Japan. Zu diesem Zeitpunkt der Saison war der C30 technisch unterlegen. Perez fuhr trotzdem die zweitschnellste Rennrunde und kam als Achter ins Ziel.

2012 legte er noch eine Schippe nach, fuhr im Sauber dreimal auf das Podium und empfahl sich für höhere Aufgaben. Zugute kam ihm im Sommer dann, dass McLaren Lewis Hamilton im Gehalt drücken wollte und der Brite Verhandlungen mit Mercedes aufnahm. McLaren trat in Gespräche mit Perez ein, der dank seiner Unterstützung aus Mexiko tatsächlich den Zuschlag bekam.

Doch die Freude hielt nicht lange: Weil er den hohen Erwartungen nicht gerecht wurde und sich darüber hinaus mit ungestümen Manövern gegen Teamkollege Jenson Button in Woking wenig Freunde machte, wurde er Ende 2013 gegen Kevin Magnussen ausgetauscht. Seine neue Heimat fand Perez bei Force India. Und 2014 auch zurück zu alter Stärke. Mit seinem reifenschonenden Fahrstil fuhr er in Bahrain als Dritter auf das Podium und egalisierte als Gesamtzehnter sein bestes Saisonergebnis, was Grund genug für einen neuen Vertrag war. 2015 verbesserte Perez diese Bilanz mit dem neunten Platz in der Fahrer-WM und holte sich in Sotschi erneut einen Pokal für Rang drei ab. Was er 2016 noch toppte, als er in Monaco und in Baku das Treppchen besuchte. Am Ende glänzte er sogar als Siebter der Gesamtwertung. Überraschend: Nico Hülkenberg hatte häufig das Nachsehen.

Doch zurück zu seinen Wurzeln: Perez' Geburtsort Guadalajara ist eine Millionenmetropole im Nordwesten Mexikos, zweitgrößte Stadt des Landes, berühmt für Musik und Tequila, genährt durch eine florierende Industrie. Vilsbiburg hingegen ist ein Ort mit 11.500 Einwohnern in der Nähe von Landshut im konservativen deutschen Bundesland Bayern. Eine Umsiedlung von A nach B wäre für jeden eine gewaltige Umstellung. Für einen allein auf sich gestellten 15-jährigen Mexikaner ist sie ein Schock. Perez hat ihn hinter sich. Er kämpfte sich durch: Der Junge war entschlossen, Formel-1-Rennfahrer zu werden.

Perez wuchs mit dem Thema Rennsport auf. Sein Vater Antonio fuhr selbst Rennen und kümmerte sich um die Karriere des früheren IndyCar-Stars Adrian Fernandez. Der erstgeborene Sohn, Sergios Bruder Antonio, ist NASCAR-Pilot. Sergio war sechs Jahre alt, als er erstmals mit seinem Vater und seinem Bruder zur Kartbahn durfte. "Und ab dann wollte ich in die Formel 1." Sein Vater erinnert sich stolz: "Es war oft nass, und Regenrennen wurden Sergios Leidenschaft."

Der Junior gewann Kart-Meisterschaften in Mexiko und den USA, stieg in die Monoposto-Serie Skip Barber auf. Längst war ihm bewusst, dass er den Weg in die Formel 1 in Europa würde weiterverfolgen müssen. Er erinnert sich: "Als ich 14 Jahre alt war und noch in Mexiko lebte, bin ich wegen der Zeitverschiebung oft nachts um 2:00 Uhr aufgestanden, um Teams in Europa anzurufen. Ich log und behauptete, ich hätte Sponsorengelder." Carlos Slim Domit nahm Perez in der Escuderia Telmex unter seine Fittiche, und so landete dieser in Deutschland und wurde 2005 als 15-Jähriger jüngster Starter in der Formel BMW.

Der Nachwuchsfahrer vermisste seine Heimat, war der Sprache nicht mächtig, und am allermeisten fehlte ihm die Familie. "Manchmal war ich verzweifelt und hätte fast den Kopf verloren", räumt er ein. In dieser schwierigen Zeit wurde Slim Domit enger Vertrauter. "Er hat mich oft angerufen und mich beraten. Seine Empfehlungen haben mir sehr geholfen, mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ich bin ihm sehr dankbar."

In seiner zweiten Saison in der Formel BMW trat Perez für den ADAC Berlin-Brandenburg an und bezog in der Hauptstadt Quartier. Die nächste Station wurde Großbritannien. Dort gewann er 2007 die nationale Formel-3-Meisterschaft mit der Rekordbilanz von 14 Siegen, 14 Pole-Positions und neun schnellsten Rennrunden. Nachdem Perez 2008 die Britische Formel-3-Meisterschaft bestritten hatte (vier Siege, Gesamtvierter), war es Zeit für die nächsthöhere Liga. Erst startete er in der GP2 Asia, dann in der Hauptserie. 2010 beschloss Perez seine zweite Saison als Zweiter des Championats. Er hatte fünf Siege erzielt - und noch vor dem Finale seinen Formel-1-Vertrag bei Sauber unterschrieben.

Von Anfang an siedelte er seine Ziele ganz oben an: "Ich bin nicht in der Formel 1, um mitzufahren. Ich will eines Tages Weltmeister werden." Dass es viel braucht, damit das gelingt, hat er in seiner Rookie-Saison erfahren. "Wenn du in die Formel 1 kommst, ist alles neu", sagt er. "Man arbeitet mit viel mehr Leuten und auf einem viel höheren Niveau zusammen. Jedes Detail ist wichtig - sowohl im als auch außerhalb des Autos. Das Medieninteresse ist groß, und all das zusammen hat auch Einfluss auf das Privatleben. Man muss einfach alles bewältigen, wenn man erfolgreich sein will." Gefragt nach seiner persönlichen Stärke, sagt er: "Ich gebe niemals auf." Seine bisherige Laufbahn spricht dafür.
Linktipps Offizielle Internetseite
Offizielle Facebook-Präsenz
Offizielle Twitter-Präsenz
Offizielle Instagram-Präsenz
Geburtsort Guadalajara (Mexiko)
Wohnort Monte Carlo (Monaco)
Geburtsdatum 26. Januar 1990
Nationalität Mexiko
Größe 1,73 m
Gewicht 63 kg
Stärken - reifenschonender Fahrstil
- viel Rennintelligenz
- hat deutlich an Reife gewonnen
Schwächen - im Qualifying nicht immer auf den Punkt konzentriert
- in Drucksituationen fehleranfällig
- teilweise noch immer hitzköpfig
Familienstand ledig (Freundin Andrea Campillo Vivanco)
Hobbies Yoga
Lieblingssportarten Kartfahren, Fußball, Golf
Musikgeschmack Pop
Lieblingsessen Torta ahogada (mexikanisches Chili-Schweinefleisch-Sandwich), mexikanische Küche, Pasta
Lieblingsgetränk Pina-Colada
Was Sie über ihn noch nicht wussten Sergio Perez bewohnte während seiner Formel-BMW-Zeit das kleine Hinterzimmer eines Restaurants im bayerischen Vilsbiburg. Das Lokal gehörte seinem damaligen Teamchef Günther Unterreitmeier. Er engagiert sich mit der Checo Perez Fundation für an Krebs erkrankte Kinder und hätte ohne Motorsport eine Karriere als Anwalt angestrebt.
Was hinter der Startnummer steckt Ein Kart-Nostalgiker findet sich in Sergio Perez. Der Mexikaner fuhr in seiner motorsportlichen Anfangszeit häufig mit der 11 und wird auch künftig damit unterwegs sein. Übrigens: 2011 gab "Checo" sein Debüt in der Königsklasse.
Geschätztes Jahresgehalt 4,7 Millionen Euro
Manager Julian Jakobi (GP Sports Management)
Karriereweg - Kart (1996-2003)
- 11. Skip-Barber-Meisterschaft (2004)
- 14. Formel BMW Deutschland (2005)
- 6. Formel BMW Deutschland (2006)
- 10. A1GP (2006-2007)
- Britischer Formel-3-Meister in der nationalen Klasse (2007)
- 4. Britische Formel 3 (2008)
- 2. GP2 Asia (2009)
- 12. GP2 (2009)
- 2. GP2 (2010)
Karriere in der F1 - Sauber (2011-2012)
- McLaren (2013)
- Force India (2014-2018)
Formel-1-Debüt 27.03.2011 beim GP Australien / Melbourne
Im Alter von: 21 Jahren und 60 Tagen
Erste Punkte Platz 9
22.05.2011 beim GP Spanien / Barcelona
Im 5. Rennen der Karriere
Im Alter von: 21 Jahren und 116 Tagen
Bestes Erg. Quali 4. Startplatz
Bestes Erg. Rennen Zweiter
Bestes Erg. WM 7. Platz mit 100 Punkten (Saison 2017)
7. Platz mit 101 Punkten (Saison 2016)
Die letzten WMs
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
20171001
20161012
2015781
Starts 135
Siege 0
Punkte 467
Quote: 3,46 Punkte pro Rennen
Schn. Rennrunden 4
Quote: 3 Prozent
Poles 0
Ausfallquote 11 Prozent

 

 
Nach oben