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Red Bull Racing

Auto und Fahrer
Chassis Red Bull RB13
Motor TAG Heuer (Renault R.E.17)
Reifen Pirelli
Fahrer 1 Daniel Ricciardo
Fahrer 2 Max Verstappen
 
Steckbrief
Porträt (Stand: 11. Januar 2017) Für Red Bull waren die Jahre 2014 und 2015 die unsanfte Landung nach einem vier Saisons währenden Höhenflug. Und der Grund, auf mit dem Namen des neuen Uhrsponsors versehene Tag-Heuer-Triebwerke zu setzen, die eigentlich von Renault kommen. Es ging aufwärts und 2017 wollen die Österreicher wieder nach dem WM-Titel greifen: Bei der Fahrerpaarung aus dem Australier Daniel Ricciardo und dem niederländischen Enfant terrible Max Verstappen, zwei Eigengewächsen also, bleibt alles unverändert.

Auch das bisherige Red-Bull-Erfolgskonzept ist noch aktuell. Die Austro-Briten um Energydrink-Kaiser Dietrich Mateschitz setzten vor einigen Jahren voll auf die Ideen des Stardesigners Adrian Newey (mittlerweile nur noch in Teilzeit für das Formel-1-Projekt tätig), erweiterten die Fabrik in Milton Keynes und ergänzten das Personal mit handverlesenen Ingenieuren anderer Topteams. Das machte sich von 2009 bis 2013 bezahlt, denn der Rennstall schaffte den Durchbruch. Nicht nur die ersten Grand-Prix-Siege, sondern auch acht WM-Titel in Serie.

Rückblende: Nach dem formidablen Einstiegsjahr, in dem man mit einem noch unter Jaguar-Regie gebauten Chassis immerhin 34 Punkte einfuhr und viel Glaubwürdigkeit gewann, setzte es für Red Bull 2006 eine eher enttäuschende Saison. 2007 behauptete man sich immerhin im vorderen Mittelfeld, 2008 war eher ein Rückschritt. Doch ab 2009 sollte das Engagement endlich Früchte tragen.

Mit dem RB6 gelang 2010 der erste große Wurf und Red Bull gewann beide WM-Titel. Mark Webber hatte lange Zeit die besten Chancen, erster Red-Bull-Weltmeister zu werden, schlussendlich setzte sich beim letzten Rennen in Abu Dhabi aber Sebastian Vettel durch. Der zu dem Zeitpunkt erst 23-jährige Deutsche krönte damit Mateschitz' Formel-1-Projekt schon im sechsten Jahr seines Bestehens. Ab diesem Zeitpunkt schien die Kombination aus Red Bull und Vettel in der Königsklasse unschlagbar, Experten sprachen von einer "Red-Bull-Ära" in der Formel 1.

Unter Teamchef Christian Horner und Motorsport-Berater Helmut Marko gewann das Team von 2010 bis 2013 alle WM-Titel: Vettel bei den Fahrern, die extrem eng mit Motorenpartner Renault zusammenarbeitenden Bullen bei den Konstrukteuren. Immer wieder wurde von technischen Wunderlösungen aus der Newey-Feder gemunkelt. Unvergessen bleibt die neun Grands Prix währende Siegesserie Vettels zum Ende des Jahres 2013. Der Schlusspunkt der Dominanz.

2014 stellte nach vier Jahren an der Spitze eine Zäsur dar. Red-Bull-Junior Ricciardo machte an der Stelle Webbers einen formidablen Job, doch insbesondere wegen der technischen Probleme mit dem Hybridantrieb war das Team höchstens zweite Kraft, Vettel frustriert und schließlich auf dem Weg zu Ferrari. Red Bull ging Risiko: Seinen Platz nahm 2015 mit dem jungen Russen Daniil Kwjat wieder ein unbeschriebener Frischling ein, der nach schlechten Leistungen und selbstverschuldeten Unfällen zu Toro Rosso degradiert wurde.

Es ging weiter bergab, weil Renault mit seinen Triebwerken auf keinen grünen Zweig kam und es im Verhältnis der beiden Ex-Lieblingspartner immer mehr krachte. Folge: die erste Saison ohne Sieg seit sieben Jahren. Doch Red Bull arbeitete sich zurück und brachte Verstappen und Ricciardo 2016 zurück auf die oberste Stufe des Siegerpodestes, allerdings ohne dabei Mercedes in Sachen Tempo wirklich gefährlich zu werden.

Unter den Fans und Journalisten zählt Red Bull unverändert zu den beliebtesten Teams, weil es das dynamische Red-Bull-Image vorexerziert und immer wieder mit aufregenden PR-Aktionen für Unterhaltung sorgt. Nicht zu vergessen die frei zugängliche Verköstigung in der geselligen Energy-Station im Paddock. Das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter den Kulissen hart gearbeitet wird und niemand "die Eier in den Pool hängt", wie es Vettel einst ausdrückte.
Linktipps Offizielle Internetseite
Offizielle Facebook-Präsenz
Offizielle Twitter-Präsenz (Team)
Offizielle Twitter-Präsenz (Spion)
Offizielle YouTube-Präsenz
Teamchef Christian Horner
Großbritannien
Teammanager Jonathan Wheatley
Großbritannien
Chefingenieur Paul Monaghan
Großbritannien
Chefdesigner Rob Marshall
Großbritannien
Chefaerodynamiker Dan Fallows
Großbritannien
Renningenieure Ricciardo: Simon Rennie (Großbritannien)
Verstappen: Gianpiero Lambiase (Italien)
Testfahrer Pierre Gasly (Frankreich)
Weitere Personen Dietrich Mateschitz (Eigentümer Red-Bull-Konzern)
Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportkonsulent)
Adrian Newey (Technischer Berater)
Guillaume Rocquelin (Leitender Renningenieur)
Pierre Wache (Leiter Fahrwerksdynamik)
Andy Damerum (Koordinator der Renningenieure)
Katie Tweedle (Leiterin Kommunikation)
Kontakt Red Bull Racing
Bradbourne Drive
Tilbrook, Milton Keynes
MK7 8AT
England
Tel.: +44 1908 279 700
Fax: +44 1908 279 711
Angestellte 740
Jahresbudget 250 Millionen Euro
Anteilseigner Red Bull GmbH (100 Prozent)
Formel-1-Debüt 06.03.2005 beim GP Australien / Melbourne
Erste(r) Punkt(e) Platz 7
06.03.2005 beim GP Australien / Melbourne
Im 1. Rennen des Teams
Erster Sieg 19.04.2009 beim GP China / Schanghai
Im 75. Rennen des Teams
Erste Pole Position 19.04.2009 beim GP China / Schanghai
Im 75. Rennen des Teams
Bestes Erg. Quali Pole Position
Bestes Erg. Rennen Erster
Bestes Erg. WM Weltmeister mit 596 Punkten (Saison 2013)
Weltmeister mit 460 Punkten (Saison 2012)
Weltmeister mit 650 Punkten (Saison 2011)
Weltmeister mit 498 Punkten (Saison 2010)
Die letzten WMs
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
201646821165
201518733
20144053123
WM-Titel
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
201359613112412
201246078147
201165012182710
2010498915206
Starts 229
Siege 52
Quote: 23 Prozent
Punkte 3.592,50
Quote: 15,69 Punkte pro Rennen
Schn. Rennrunden 52
Quote: 23 Prozent
Poles 58
Quote: 25 Prozent
Ausfallquote 17 Prozent

 

 
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