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Hartley verrät: Hätte auch Job als Simulatorfahrer genommen

Brendon Hartley rechnete bei seinem Anruf bei Helmut Marko nicht damit, ein Formel-1-Cockpit zu bekommen - Bereits eine Ersatzrolle hätte ihm schon genügt

Brendon Hartley
Gelungenes Jahr 2017: Brendon Hartley lebt jetzt seinen Formel-1-Traum
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Brendon Hartley kam in diesem Jahr zu seinem Formel-1-Debüt wie die berühmte Jungfrau zum Kinde. "Ich hätte nie davon geträumt, dass es jemals passieren würde", strahlt der 28-Jährige, der beim Großen Preis der USA in Austin in diesem Oktober erstmals in der Königsklasse an den Start ging. Sein Debüt hat Hartley auch seiner eigenen proaktiven Herangehensweise zu verdenken. In diesem Sommer rief er persönlich bei Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko an.

"Damals hätte ich aber selbst nicht daran geglaubt, dass ich in diesem Jahr mein Formel-1-Debüt geben würde", lacht Hartley, der sich lediglich nach Optionen für 2018 umhören wollte. Hintergrund: Sein damaliger Arbeitgeber Porsche hatte kurz zuvor angekündigt, sich am Ende des Jahres aus der LMP1-Szene der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zurückzuziehen.

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"Ich wusste, dass es vielleicht eine Möglichkeit geben würde, einen Test zu fahren - oder im Simulator", verrät Hartley. Ein Renncockpit hatte er bei seinem Anruf allerdings nicht im Sinn. Er hoffte lediglich auf "eine Chance, mich noch einmal zu beweisen." Als ihn Red Bull zwei Wochen vor dem Rennen in Austin dann zu einem Test im Simulator einlud, kannte er die Hintergründe noch nicht.

"Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, dass es um ein Cockpit geht", gesteht der Neuseeländer und verrät: "Ich habe keine Fragen gestellt und einfach zugestimmt." Letztendlich setzte ihn Red Bull in Texas tatsächlich bei Toro Rosso ins Auto - ohne vorher auch nur einen einzigen Test im echten Boliden gefahren zu sein. Hartley bedankt sich dafür, dass Marko und Co. dieses "Risiko" eingegangen sind.

Kurz darauf bestätigte Red Bull Hartley auch als Stammpilot bei Toro Rosso für die Saison 2018. In seinen bisherigen vier Formel-1-Rennen konnte der Langstrecken-Weltmeister noch keinen Punkt holen, sein bestes Ergebnis ist ein 13. Platz beim Debüt in Austin. Das wird sich im kommenden Jahr ändern müssen, wenn er seinen Traum noch ein bisschen weiter leben möchte.

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