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Zu teuer: Ecclestone kritisiert neue Antriebsregeln ab 2021

Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone übt Kritik am Motorenreglement ab 2021: Wieso er plötzlich auch mit den aktuellen Antrieben leben könnte und was ihn stört

Bernie Ecclestone, Maurizio Arrivabene
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zeigt Verständnis für Ferraris Ausstiegsdrohung
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Wie teuer ist das neue Formel-1-Motorenreglement, das ab 2021 in Kraft treten wird? Eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kritisiert gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass eine Änderung des Antriebsreglements unnötige Kosten verursacht.

"Das Problem ist, dass sie für diese verdammten Motoren bereits ein Vermögen ausgegeben haben. Jetzt wollen sie nicht zu ihren Vorständen zurückkehren und um ein paar zusätzliche Pfund bitten, damit die Motoren modifiziert werden", erklärt der Brite, warum die Hersteller nun am liebsten bei den aktuellen Antriebseinheiten bleiben würden.

Ecclestones Herangehensweise? "Ehrlich gesagt finde ich, sollten wir etwas ganz anderes machen oder alles so belassen", meint der langjährige Kritiker des aktuellen Antriebsreglements, dass die geplanten Änderungen die Kosten nicht rechtfertigen.

Ecclestone: So einfach wäre die Lösung

Stattdessen sollte man das tun, worauf man sich bereits vor drei Jahren mit FIA-Boss Jean Todt geeinigt habe. "Und das bedeutet eine höhere Durchflussmenge, mehr Sprit im Auto und 2.000 Umdrehungen in der Minute zusätzlich. Mehr wäre nicht nötig gewesen." Nun haben die FIA und Liberty allerdings vorgeschlagen, dass die Antriebseinheiten um 3.000 Touren höher drehen, um den Sound zu verbessern. Zudem sollen neben dem Aus für die Elektromaschine MGU-H auch die Batterie und Teile der Elektronik standardisiert werden.

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Ferrari schießt bereits scharf, dass das Herz eines Formel-1-Autos vereinheitlicht werden soll. Gleichzeitig fürchten die Hersteller aber enorme Kosten, weil sie vor einer Neukonstruktion stehen. Was kurios anmutet, da die Hersteller seit dem Ende der Token-Regelung ohnehin Jahr für Jahr den Großteil der Antriebseinheit neu entwickeln.

Ecclestone fordert währenddessen, dass man bloß in der Vergangenheit suchen sollte, wenn man die richtigen Entscheidungen treffen will. "Wir sollten uns überlegen, wann die Formel 1 populär war. Lasst uns doch die Regelbücher herausholen und es wieder so machen." Dennoch hält er die aktuelle Formel 1 für durchaus attraktiv: "Die Rennen sind gut - besser als zuletzt. Jetzt haben wir vier Jahre lang darauf gewartet, denn es ist ein bisschen einfacher, wenn es Wettbewerb gibt. Auch Ferrari ist aufgewacht."

Ecclestone: Liberty will offenbar nichts verdienen

Dennoch übt er Kritik an seinen Nachfolgern von Liberty Media. Der US-amerikanische Medienkonzern hat erst kürzlich offenbart, dass man im ersten Jahr im Gegensatz zu Ecclestone mit der Formel 1 Verluste gemacht hat, was sich auch auf die Einnahmen der Teams auswirkt.

Die Aussage von Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey, wonach mehr Rennen in den USA das Ziel seien, lässt Ecclestone nur müde lächeln: "Ich will sehen, wie sie mehr Rennen in Amerika durchführen wollen. Da es ihnen offenbar nicht um Geld geht, ist es vielleicht möglich. Wenn man aber Geld verdienen will, dann sollte man es nicht machen. Deswegen habe ich in Richtung Osten expandiert."

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