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Sauber-Fahrerfrage: Entscheidung wohl erst nächste Woche

Vier Kandidaten für zwei Cockpits: Schafft es Ferrari, mit Leclerc und Giovinazzi zwei Junioren zu platzieren? Pascal Wehrlein nennt Verbleib "unwahrscheinlich"

Marcus Ericsson
Der Sauber-Poker ist kompliziert, auch Ferrari spielt eine gewichtige Rolle
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Die Spannung in der Frage, wer zwei der letzten drei freien Formel-1-Cockpits für die Saison 2018 erhält, spitzt sich zu. Bei Sauber scheint es vier Kandidaten zu geben. Nicht alle haben die gleichen Chancen: Während Ferrari-Junior Charles Leclerc als gesetzt gilt, konkurrieren Marcus Ericsson und Antonio Giovinazzi um den zweiten Sitz. Hinter dem Schweden steht Rennstall-Besitzer Longbow, während die Scuderia den Italiener unterstützt. Pascal Wehrlein hat dagegen die schlechtesten Karten.

Dass Sauber - wie im Vorfeld angedeutet - im Rahmen des Abu-Dhabi-Grand-Prix eine Entscheidung trifft, ist unwahrscheinlich. "Ich war zu optimistisch", sagt Teamchef Frederic Vasseur. "Es ist nur eine Frage von Tagen. Ich denke, es passiert nicht an diesem Wochenende, wahrscheinlich aber nächste Woche." Dann testen Leclerc und Ericsson in Abu Dhabi, was kein Hinweis auf die nächstjährige Paarung sein muss. Es gestaltet die Situation laut dem Franzosen auch "nicht kompliziert".

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Vielmehr ließe man sich mit der Bekanntgabe Zeit, weil es andere Dinge zu klären gäbe und die Angelegenheit "nicht erste Priorität" genieße. "Ich verstehe, dass es für euch (die Journalisten; Anm. d. Red.) eine Schlüsselfrage ist und noch mehr für die Piloten, aber nicht für das Team. Wir haben neben der Fahrerfrage andere Dinge, die wir besprechen müssen", so Vasseur. Ein Aspekt könnte der Einfluss des Motorenlieferanten Ferrari sein, der sich als Alfa Romeo stärker engagieren könnte.

Eine Umbenennung der Antriebe schließt Vasseur nicht aus. "Möglich, dass es Teil der Gespräche ist, aber bislang nicht", tastet er sich vor. Er sei aber sehr offen. Dass er mit dem Duo Leclerc/Giovinazzi auf ein Duo bestehend aus dem Nachwuchs der Roten setzt, ist nicht ausgeschlossen - auch wenn es überraschend käme, nachdem Sauber für 2018 kurzfristig mit Honda im Bunde war. "Wir mussten unsere Strategie über den Haufen werfen", erinnert Vasseur. "Es betrifft auch die Fahrer sowie die Position des Freitagstesters." Nobuharu Matsushita, Hoffnung der Japaner, musste weichen.

Pascal Wehrlein: Sein Weg in die Formel 1

Einst Toptalent im Formelsport, dann jüngster DTM-Champion aller Zeiten und endlich ein Formel-1-Cockpit: die Bilderbuchkarriere des Pascal Wehrlein


10.02.2016
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Der in Sigmaringen geborene Wehrlein, dessen Mutter aus Mauritius stammt, stieg 2003 in Rottweil in den Kartsport ein. Er absolvierte auch eine Ausbildung zum Feinmechaniker im Betrieb seines Vaters.
Der in Sigmaringen geborene Wehrlein, dessen Mutter aus Mauritius stammt, stieg 2003 in Rottweil in den Kartsport ein. Er absolvierte auch eine Ausbildung zum Feinmechaniker im Betrieb seines Vaters.

Erst so kam der einstige Topkandidat Giovinazzi wieder ins Rennen, obwohl im Leclerc mit seinen Auftritten in der Formel 2 die Show gestohlen hatte: "Ich kann nur abwarten. Alles ist offen", meint er und hofft, dass Ferrari für ihn den Weg bereitet. "Im vergangenen Jahr wurde mein Name gehandelt, diesmal ist es Charles. Vielleicht bin ich im nächsten Jahr wieder dran." Es klingt pessimistisch, einen Plan B hat das Giovinazzi aber wohl nicht in der Tasche. Man setzt voll auf Sauber.

Und Wehrlein? Der Deutsche, der in Abu Dhabi noch den Sauber-Rennoverall trägt, nimmt ständige Nachfragen der Pressevertreter nach seiner Zukunft mit Humor. "Ich dachte, ihr fragt mich etwas über den heutigen Tag. Das erste Training war gut und das zweite auch", ruft Wehrlein ihnen schmunzelnd zu, um nicht länger um den heißen Brei herumzureden: "Jeder kennt die Situation bei Sauber. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass ich bleibe, aber man weiß nie." Sein Wunsch, in der Formel 1 zu bleiben, könnte sonst nur Williams erfüllen. "Ich hoffe es", baut Wehrlein darauf, dass Förderer Mercedes ihn doch noch bei den Briten unterbringt.

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