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Nach Toro-Rosso-Eklat: Wogen mit Renault sind geglättet

Franz Tost hält seinen Stunk mit Cyril Abiteboul für "erledigt", Vermittler Helmut Marko spricht von "hochgekochten Emotionen" - Toro Rosso freut sich auf Honda

Christian Horner, Cyril Abiteboul
Helmut Marko war bei Cyril Abiteboul um gute Stimmung bemüht - mit Erfolg
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Eklat zwischen Renault und der Toro-Rosso-Mannschaft, der sich am Rande des Brasilien-Grand-Prix abgespielt hatte, haben sich die Beteiligten wieder beruhigt. Auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' erklärt Teamchef Franz Tost, dass die Sache seiner Meinung nach ausgestanden wäre. "Ich denke schon", sagt er nach einer deutlichen Reaktion auf ein Interview seines Renault-Amtskollegen Cyril Abiteboul. "Ich habe nichts mehr gehört, es sollte erledigt sein", so Tost weiter.

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Dass der Ton zwischen Toro Rosso und seinem Antriebszulieferer so scharf wurde, hatte mit der sportlichen Brisanz im Kampf um den sechsten Platz in der Konstrukteurs-WM zu tun. Auf dem Spiel stehen rund 5,6 Millionen Euro an Preisgeld, die die Red-Bull-Junioren (derzeit 53 Punkte) in Abu Dhabi gegen das Renault-Werksteam (49) und die Haas-Mannschaft (47) verteidigen wollen. Tost bläst wegen der Anspannung die Backen auf und befindet: "Es ist schon sehr belastend."

Auch Red-Bull-Berater Helmut Marko hat Verständnis dafür, dass die Nerven blank liegen. "Toro Rosso war stärker betroffen als jedes andere Team", erinnert der Österreicher an die wiederholten Pannen rund um den V6-Hybriden. "Deshalb sind die Emotionen hochgekocht. Wir haben darüber gesprochen, eine Pressemitteilung herausgegeben, jetzt ist alles in Ordnung", hakt Marko, der sich über die eigene PR-Abteilung als Vermittler zwischen den Streithähnen einschaltete, die Sache ab.

Motoren-Mogelpackungen in der Formel 1

Nicht drin, was draufsteht: Seit 1960 kratzen Teams die Logos der Motoren-Hersteller ab und benennen sie um - wie Red Bull 2016 mit TAG Heuer


14.01.2016
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Red Bull fährt in der Saison 2016 nicht mit Schweizer Luxusuhren im Heck, sondern wie gewohnt mit einem Hybridmotor und Renault-Power. Das hält die Österreicher nicht davon ab, die Antriebe des jüngst in Ungnade gefallenen Lieblingspartners nach dem neuen Premiumsponsor TAG Heuer zu benennen. Was nach einer Schnapsidee klingt, gab es in der Formel schon häufig. Wir haben unsere Datenbank bemüht und entlarven die Motoren-Mogelpackungen der Königsklasse.
Red Bull fährt in der Saison 2016 nicht mit Schweizer Luxusuhren im Heck, sondern wie gewohnt mit einem Hybridmotor und Renault-Power. Das hält die Österreicher nicht davon ab, die Antriebe des jüngst in Ungnade gefallenen Lieblingspartners nach dem neuen Premiumsponsor TAG Heuer zu benennen. Was nach einer Schnapsidee klingt, gab es in der Formel schon häufig. Wir haben unsere Datenbank bemüht und entlarven die Motoren-Mogelpackungen der Königsklasse.

Mit dem A-Team war er am Wochenende selbst ein Renault-geplagter. Dabei ging es sowohl um die Zuverlässigkeit als auch um mangelnde Power: "Wir haben uns Sorgen wegen Max (Verstappen; Anm. d. Red.) gemacht und ständig die Temperaturen sowie die Drehzahl der MGU-H kontrolliert", meint Marko und hadert mit dem Zeitverlust in schnellen Passagen, in denen es Red Bull gegen Mercedes und Ferrari an PS fehlte: "Es war enttäuschend, dass wir überhaupt keine Chance hatten."

Immerhin: Marko ist froh, dass für das Finale keine Rückversetzungen drohen: "Fünf Renaults sind ins Ziel gekommen. Zumindest sind alle Antriebe an einem Stück geblieben - weshalb wir in Abu Dhabi ohne Strafen auskommen sollten, auch wenn das noch nicht sicher ist." Franz Tost freute sich eher darüber, dass er im kommenden Jahr nicht mehr mit Renault zusammenarbeiten muss - und über Fernando Alonsos achten Platz im derzeit Honda-befeuerten McLaren: "Es ist fantastisch. Ich habe Herrn Hasegawa (Honda-Projektleiter; Anm. d. Red.) sofort gratuliert, weil es tolle Arbeit war."

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