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Marc Surer: Drei Autos pro Startreihe "nicht akzeptabel"

Warum Experte Marc Surer nicht glauben kann, dass Liberty wirklich über drei Autos pro Startreihe nachdenkt, und welche Gefahren er im Vergleich zu früher sieht

Start, 1968
Drei Autos pro Startreihe: Beim Start in Jarama 1968 ging es eng zu
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Angeblich prüft Formel-1-Eigentümer Liberty Media die Möglichkeit, drei statt zwei Autos pro Startreihe unterzubringen, um den Sprint zu ersten Kurve noch spannender zu gestalten. Doch davon hält Ex-Formel-1-Pilot und Experte Marc Surer gar nichts. "Das ist für mich von der Sicherheit her nicht akzeptabel", bezieht der Schweizer gegenüber 'Sky.de' klar Position. "Wenn drei nebeneinander in die erste Kurve fahren, dann kann das eigentlich nur schiefgehen. Wir haben ja jetzt schon immer das Gedränge in der ersten Kurve. "

Auch das Argument, dass es bis in die 1970er-Jahre Startreihen mit drei Autos pro Reihe gab und man diese erst seit damals vereinheitlich hat, zählt für Surer nicht: "Früher hatte man längere Bremswege, man konnte sich da eher sortieren, da mag solch eine Regelung funktioniert haben."

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Die Idee von Liberty wäre es, abwechselnd drei und zwei Boliden nebeneinander aufzustellen. Surer warnt nun vor allem vor Starts, wenn ein technischer Defekt oder ein Bedienungsfehler einen der Piloten am losfahren hindert und die heranrasenden Kollegen nicht mehr ausweichen können. "Was wird dann passieren?", fragt er. "Die Fahrer, die weiter hinten stehen, überlegen sich schon vorher einen Fluchtplan, wie sie auf solche Ereignisse reagieren."

Generell wundert sich Surer darüber, dass überhaupt über solche Maßnahmen nachgedacht wird, um den Sport spannender zu machen. "Wir wollen einen Cockpitschutz 'Halo' ins Auto bauen, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Und auf der anderen Seite macht man sich solche Gedanken. Nicht zu glauben..."

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