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Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Nach Ansicht von Weltmeister Lewis Hamilton deckt die Schwierigkeit, in der Formel 1 zu überholen, die Schwächen des aktuellen Reglements auf

Lewis Hamilton, Sergio Perez
Im Grand Prix von Brasilien 2017 musste Lewis Hamilton sehr viel überholen
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton findet es in der Formel 1 schwierig, Rivalen auf der Strecke zu überholen. Das würde die Schwächen des aktuellen Reglements in der Königsklasse aufdecken. Er hofft, dass sich die Regelhüter in der Zukunft um das Problem kümmern. In Brasilien war der Brite aus der Boxengasse gestartet und musste sich anschließend durchs komplette Feld kämpfen. Der Weltmeister landete letztendlich auf Platz vier.

"In der GP2 hat es mehr Spaß gemacht, weil es einfacher war, zu überholen", erklärt Hamilton. "Aufgrund der Unterböden war es einfacher, hinter einem Konkurrenten herzufahren und dicht an ihm dran zu bleiben. Daher war es nicht so schwierig, von hinten durchs Feld zu pflügen." In Sao Paulo sei es aber generell eine Herausforderung, an den anderen Piloten vorbeizukommen, so der Brite. Das nötige Delta sei jedoch kleiner als auf anderen Strecken.

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Auf anderen Kursen muss man laut Hamilton rund 1,5 Sekunden schneller sein als sein Vordermann, um ihn zu überholen. Ein komplett neuer Reifensatz würde manchmal nicht ausreichen, um solch einen Vorteil zu generieren. Diese Situation decke die "Schwächen" der aktuellen Formel-1-Boliden auf, so der Weltmeister. "Auch wenn die Fahrzeuge in diesem Jahr fantastisch sind, können wir sie in der Zukunft in diesem Bereich weiter verbessern."

Auf die Frage, ob eine umgekehrte Startaufstellung die Formel-1-Rennen interessanter machen würde, antwortet Hamilton: "Man hat in den Top 4 keinerlei Bewegung gesehen, oder? Bei der umgekehrten Startaufstellung würde sich dann auch nichts ändern. Nur die Rollen der Toppiloten würden vertauscht werden."

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