ANZEIGE 
Zum Google Play Store Zum Apple Store Zur Informationsseite über die App Holen Sie sich Motorsport Master für iOS oder Android!
Aktuelles Top-Video

Pirelli zeigt die Reifen für 2018

GP Abu Dhabi
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
ANZEIGE
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Tests: Zeiten, Termine, Statistik

Exklusives "Testcenter"

Im "Testcenter" finden Sie Zeiten, Termine und unzählige Statistiken zu den Testfahrten in der Formel 1!
Zum Testcenter
Die aktuelle Umfrage

Wo würden Sie die Formel 1 2018 am liebsten live verfolgen?

ARD/ZDF
Eurosport
RTL
ServusTV
Sky
sport1
online auf motorsport.tv
auf einem anderen Sender

Günther Steiner: Platz acht wäre kein Grund zur Freude

Haas-Teamchef Günther Steiner sieht zwei WM-Plätze noch nicht außer Reichweite und will darum kämpfen: Rang acht wäre kein Weltuntergang, aber auch nicht toll

Kevin Magnussen, Nico Hülkenberg
Kann Haas die Konkurrenz von Renault 2017 noch knacken?
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Das Haas sich gegenüber der Debütsaison verbessert hat, lässt sich anhand der Punktetabelle ablesen. Hatte man 2016 29 Zähler anhäufen können, steht man nun zwei Rennen vor dem Ende bei 47. Das Problem der Amerikaner ist jedoch: An der WM-Position ändert das bislang nichts. Wie im Vorjahr hängt man auf dem achten Platz herum und würde sich gerne noch verbessern, denn Renault und Toro Rosso sind nicht weit weg.

Ein Punkt fehlt zu den Franzosen, die allerdings wohl das bessere Auto in der Hinterhand haben. Bei Toro Rosso ist die Chance durch die unerfahrenen neuen Piloten da, allerdings müsste Haas sieben Punkte mehr holen, um sie zu knacken. Von daher stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Amerikaner auf ihrer Position kleben bleiben. Das würde Teamchef Günther Steiner aber nicht in Euphorie versetzen.

ANZEIGE

"Ich würde nicht von einer Enttäuschung sprechen, aber es wäre kein Grund zur Freude", sagt der Südtiroler. "Wir waren im Vorjahr Achter und wollten uns verbessern. Wir haben uns verbessert, aber das zeigt sich nicht in der Position, wenn wir dort bleiben. Jeder wird sich nur an die Position und nicht an die Punkte erinnern."

Doch Haas möchte kämpfen, um seine Chancen in der Konstrukteurs-WM noch wahrzunehmen. Das Ziel lautet dafür ganz klar, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen und nicht einfach nur ein bestimmtes Team zu schlagen. "Wir kämpfen nicht gegen Toro Rosso. Also schon, aber wenn wir sie schlagen und Elfter und Zwölfter werden, holen wir keine Punkte und holen sie nicht ein", weiß Steiner. "Wir müssen sehen, dass wir in die Punkte kommen."

Das ist Haas zuletzt in Mexiko überraschend gelungen. Kevin Magnussen fuhr einen unerwarteten achten Rang ein und konnte damit vier Zähler auf die Konkurrenz aufholen. Mit Brasilien steht nun ein Kurs auf dem Programm, der dem Team theoretisch besser liegen sollte - oder zumindest nicht mehr so schlecht wie Mexiko. "Diese Strecke sollte für uns normal sein. Es geht darum, wie die anderen performen", sagt Steiner.

Und es geht darum, die anhaltenden Probleme in den Griff zu bekommen. Vor allem Romain Grosjean hadert seit einiger Zeit stark mit dem Boliden und kommt nicht mehr auf Touren. Der Franzose hadert vor allem mit Untersteuern in langsamen Kurven. "Das war zuletzt wirklich schlimm", seufzt er. "Wir werden sehen, was wir dagegen tun können." Eine Lösung wäre, in das Reifenfenster zu kommen, doch das ist bei Haas schwierig.

Triumphe & Tragödien in Brasilien

Zwischen Husarenritten, WM-Entscheidungen und Kuriositäten: Der Große Preis von Brasilien sorgte über die Jahre für einige denkwürdige Formel-1-Momente


1972-2017
Foto 1 von 26
Die Geschichte des Formel-1-Grand-Prix von Brasilien reicht bis ins Jahr 1972 zurück. Auf dem acht Kilometer langen Kurs von Interlagos wird am 30. März ein Demorennen abgehalten, weil die FIA den neuen Kandidaten vor der Aufnahme in den Kalender testen möchte. Als erster Gewinner trägt sich Carlos Reutemann in die Siegerlisten ein (mit einem Helmut Marko auf Platz vier!), doch erster offizieller Sieger wird ein Jahr später zur Freude der Fans Emerson Fittipaldi. Seit damals gehört Brasilien ohne Pause zum Formel-1-Kalender.
Die Geschichte des Formel-1-Grand-Prix von Brasilien reicht bis ins Jahr 1972 zurück. Auf dem acht Kilometer langen Kurs von Interlagos wird am 30. März ein Demorennen abgehalten, weil die FIA den neuen Kandidaten vor der Aufnahme in den Kalender testen möchte. Als erster Gewinner trägt sich Carlos Reutemann in die Siegerlisten ein (mit einem Helmut Marko auf Platz vier!), doch erster offizieller Sieger wird ein Jahr später zur Freude der Fans Emerson Fittipaldi. Seit damals gehört Brasilien ohne Pause zum Formel-1-Kalender.

Ein weiteres Problem war zuletzt fehlender Abtrieb. Weil Haas speziell in Mexiko die Motoren mit einer größeren Kühlung ausstatten musste, musste man Abstriche beim Abtrieb machen - und das nicht zum ersten Mal. "Doch in Mexiko war es aufgrund des Asphalts noch schlimmer. Dort durfte man nicht rutschen. Sobald du rutschst, verlierst du Grip." Grosjean wurde abgeschlagen 15.

Doch weil Magnussen mit Rang acht wichtige Zähler sichern konnte, ist Haas noch im Rennen um eine bessere WM-Position. "Es ist alles super offen", sagt Grosjean. "Eigentlich sollte uns Renault meilenweit voraus sein, aber bislang konnten wir mit ihnen mithalten." Die letzten beiden Rennen in Brasilien und Abu Dhabi bringen die Entscheidung.

Artikeloptionen
Artikel bewerten