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Eine Runde zu spät gestoppt: Hamilton bemängelt Taktikfehler

Es hätte nichts am Ausgang seines Rennens geändert, doch der Weltmeister erkennt Optimierungspotenzial bei der Strategie - Überholen mit DRS wenig befriedigend

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Die Überrundung von Lance Stroll hätte sich Lewis Hamilton gerne gespart. Die 17 besten Fotos des Grand Prix von Brasilien jetzt durchklicken!
Die Überrundung von Lance Stroll hätte sich Lewis Hamilton gerne gespart. Die 17 besten Fotos des Grand Prix von Brasilien jetzt durchklicken!

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Star Lewis Hamilton glaubt, dass seine Boxenstopp-Strategie beim Brasilien-Grand-Prix ausbaufähig gewesen wäre. Dorn im Auge war ihm das Timing seines Reifenwechsels in Runde 42, der erfolgte, als er sich als Führender gerade durch Überrundungsverkehr geschlagen hatte. "Rückblickend hätten wir reinkommen sollen, bevor ich aufgelaufen bin", beklagt Hamilton. Er räumt aber ein, dass mehr als Platz vier nicht drin gewesen wäre: "Es hätte keinen Unterschied gemacht."

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Die Daten untermauern die These des Weltmeisters: Bevor er im 40. Umlauf hinter den im Zweikampf befindlichen Lance Stroll (Williams) und Romain Grosjean (Haas) auftauchte, lag sein Vorsprung auf Verfolger Sebastian Vettel bei 3,8 Sekunden. Den Wert hatte Hamilton zuvor über mehrere Runden gehalten, obwohl der Ferrari-Rivale zu diesem Zeitpunkt auf den frischeren Soft-Reifen unterwegs war. Die Hinterbänkler machten brav Platz machten, doch Hamilton verlor viel Zeit.

Die Lücke zu Vettel schrumpfte schlagartig auf 1,7 Sekunden. Als auch der Deutsche an Stroll und Grosjean vorbeifahren musste, glich sich der Malus nicht aus, da der Abstand nur auf 2,7 Sekunden anwuchs. Hamilton, der schon im Funk über den Zeitverlust moserte, bog kurz darauf an die Box ab - und hätte sich demzufolge rund eine Sekunde sparen können, wenn er ein oder zwei Runden früher gestoppt hätte. Da er 11,6 Sekunden hinter Max Verstappen im Red Bull wieder auf die Bahn kam, hätte ihm ein geschickteres Timing aber keinen Positionsgewinn beschert und wenig genützt.

Als Vorwurf an sein Team will er die Sache nicht verstanden wissen. "Ich dachte, ich würde irgendwo um Rang fünf oder sechs herum landen", denkt er an seine Erwartungen vor dem Start zurück. "Gemessen daran, dass es ein Rennen mit nur einem Stopp war und wie schwierig es ist, die Reifen über die Distanz zu bekommen ...", sinniert Hamilton, "war es mehr, als ich mir erhoffen durfte."

Erstaunlicherweise betont Hamilton, seine Pneus nicht geschont zu haben. Trotzdem glückte ihm mit Abbau und Verschleiß beider Mischungen eine Punktlandung zum Stint- respektive Rennende. Möglicherweise auch, weil er sich waghalsige Überholmanöver mit Qualm sparte: "Es war kein besonderes dabei", sagt er über seine Aufholjagd, die ihm der umklappbare Heckflügel vereinfachte. Zu seinem Unmut: "Ich bin kein Fan von DRS. Das ist wie ein Pflaster für das Formel-1-Konzept, bei dem nicht hinterherfahren kann. Oft ging es nur darum, nahe heranzukommen und das DRS zu nutzen. Es war nicht wie im Kartsport, wo man den anderen noch ausmanövrieren muss."

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