Aktuelles Top-Video

Red Bull auf dem Rückblick-Sofa

Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Tickets für den Formula One Paddock Club - hier ordern!
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Total Business-Club
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Die aktuelle Umfrage

Nach Niki Laudas Rücktritt: Wer soll neuer RTL-Experte werden?

Gerhard Berger
Timo Glock
Alex Hofmann
Nico Rosberg
ein anderer

Williams: "Kleine Experimente" bei wenig Streckenzeit

Williams ist mit den Ergebnissen der Trainingssitzungen zum Grand Prix von Japan am Freitag zufrieden - Fokus lag auf kleinen Experimenten am Fahrzeug

Felipe Massa
Felipe Massa hätte zum Trainingsauftakt gerne mehr "experimentiert"
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Für Williams lief das Training für den Japan-Grand-Prix am Freitag soweit nach Plan. Insgesamt fuhr das Team in beiden Trainingssitzungen 49 Runden und sammelte dabei wichtige Daten für das Rennen am Sonntag. Für seine schnellste Runde benötigte Lance Stroll 1:31.602 Minuten, was für Platz 14 reichte. Sein Teamkollege Felipe Massa umrundete den Kurs in 1:31.912 Minuten und beendete das Training auf Rang 16. Im Fokus standen jedoch kleine Experimente, die das Team in den Trainings durchgeführt hat.

Außerdem machte die rote Flagge wegen des Zwischenfalls mit Carlos Sainz die schnelle Runde der beiden Williams-Piloten auf superweichen Reifen zunichte, weshalb die Resultate nicht die wirkliche Leistung des Rennstalls widerspiegeln. Im verregneten zweiten Freien Training war Williams eines der wenigen Teams, das sich für eine schnelle Runde auf der nassen Strecke entschied, um das Auto bei schwierigen Bedingungen zu testen.

ANZEIGE

"Wir haben es geschafft, in der verfügbaren Zeit einige gute Runden zu fahren", erklärte Technikchef Paddy Lowe. "Unser Tempo auf den weichen Reifen ist wirklich ermutigend. Laut Lowe hat Williams zudem einige "kleine Experimente" durchgeführt und Daten gesammelt.

Daher sei das erste Training für das Team sehr positiv verlaufen. "Das zweite Training fiel fast gänzlich ins Wasser", so Lowe weiter. "Wir haben aber immer ein bis zwei Runden auf den Regenreifen fahren können." Das sei nicht einfach gewesen, da es unter solchen Bedingungen immer schwierig sei, das Limit zu erkennen. "Immerhin haben wir so einige wichtige Daten sammeln können", erklärt Lowe.

Für die Zuschauer sei das Training jedoch eine Enttäuschung gewesen: "Ich entschuldige mich bei den enthusiastischen Fans hier in Suzuka", sagt Lowe. "Sie haben am Nachmittag nicht viel Spektakel geboten bekommen. Hoffentlich bleibt es das restliche Wochenende über trocken."

Für Massa war der erste Trainingstag in Suzuka hingegen wenig aufschlussreich. "Es war kein interessanter Tag um ehrlich zu sein", so der Formel-1-Routinier. "Mein erster Eindruck des Fahrzeugs sagt mir, dass alles in Ordnung ist. Es ist aber schwierig, einzuschätzen, wo wir im Vergleich zu den anderen Teams stehen."

Im zweiten Training fuhr der erfahrene Brasilianer nur eine einzige Runde. "Ich hatte mit viel Aquaplaning zu kämpfen, da eine Menge Wasser auf der Strecke stand", so Massa. "Wir hatten kaum Möglichkeiten, etwas zu probieren." Daher hofft der Brasilianer, dass sich die Bedingungen morgen verbessern und im Trockenen gefahren werden kann.

Sein Teamkollege Stroll war mit den Resultaten am Freitag zufrieden. "Es war ein guter Tag", so der junge Kanadier. "Das Auto hat sich gut angefühlt und ich habe es genossen, hier zu fahren. Es macht eine Menge Spaß und ist etwas ganz Besonderes." Im zweiten Training sei es für den Formel-1-Neuling vor allem schwierig gewesen, das Limit auf nasser Strecke nicht zu überschreiten. "Ich habe eine ordentliche Runde hingelegt und das war es dann auch. Obwohl am Nachmittag eigentlich nichts passiert ist, war es ein guter Start ins Wochenende."

Auf nasser Fahrbahn hatte Stroll eine Menge Glück. Aufgrund von Aquaplaning kam er von der Strecke ab, fing sein Fahrzeug nur wenige Zentimeter vor der Streckenbegrenzung und verhinderte so einen Einschlag.

Artikeloptionen
Artikel bewerten