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Valtteri Bottas: Ist der Supersoft-Reifen des Rätsels Lösung?

Der Finne könnte die Gründe für seine Formschwäche und Leistungsunterschiede zu Hamilton entdeckt haben - Indizien sprechen für Nachteile auf den Supersoft-Reifen

Valtteri Bottas
Valtteri Bottas sucht seit Wochen nach den Gründen seiner Formkrise
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas könnte den Gründen für seine eklatanten Leistungsschwankungen in der Formel-1-Saison 2017 auf die Schliche gekommen sein. Wie der Finne im Nachgang des Japan-Grand-Prix erklärt, hätte möglicherweise ein bestimmter Reifentyp damit zu tun: "Der Supersoft war das ganze Jahr über die Mischung, auf der ich am schwächsten war", stellt Bottas fest.

Dass er mit dem zweitweichsten Pneu im Pirelli-Sortiment Federn ließ, ist kein Zufall. "Es ist auch der Reifen, der das kleinste Arbeitsfenster hat - noch kleiner als der Ultrasoft", weiß Bottas. Die Gummis in den richtigen Temperaturbereich kommen zu lassen, fiel ihm oft schwerer als Teamkollege Lewis Hamilton. Und umso sensibler der Reifen ist, desto mehr fällt das Defizit ins Gewicht.

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Im Umkehrschluss lässt sich erklären, warum er mit dem weicheren, aber gutmütigeren Ultrasoft Erfolge feierte - etwa bei seinen Siegen in Russland und Österreich, aber auch in Monaco, als er mit einem zickigen Silberpfeil besser klarkam als der WM-Leader. Bottas will sich jedoch nicht auf die Strecken verlassen, auf denen er den Supersoft umgehen kann. Es gibt ohnehin nur eine einzige (Spanien) im 2017er-Kalender, an die die rot markierte Mischung nicht geliefert werden würde.

Bottas erklärt: "Ich habe mir alles angesehen, was ich verändern und was ich besser machen kann." Die Analysen haben bereits in Japan gefruchtet: "Das Wochenende war viel besser. Ich bin gut auf Tempo gekommen, ohne zu viel Überhitzen zu haben." Die Frage ist, inwiefern sich die Erkenntnisse auf Grands Prix übertragen lassen, bei denen es nicht so kühl ist wie in Suzuka.

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