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Stinksauer auf Ocon: Sainz-Teamchef platzt der Kragen

Esteban Ocon und Carlos Sainz sehen die Schuld an ihrem Scharmützel jeweils beim Gegner - Tost: "Ocon bedeutet Unfall" - Nächste Teamkollision bei Force India

Carlos Sainz, Esteban Ocon
Carlos Sainz und Esteban Ocon lieferten sich ein beinhartes Duell
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Esteban Ocon hat sich beim Malaysia-Grand-Prix am Sonntag wenig Freunde gemacht. Der Force-India-Pilot, der auf dem zehnten Rang ins Ziel kam, war in drei Kollisionen verwickelt und bekam anschließend von seinen Kontrahenten kräftig auf die Mütze. Die ärgste Schelte zog ein Crash mit Toro-Rosso-Rivale Carlos Sainz gegen Mitte des Rennens nach sich. "Ocon, das bedeutet Unfall. Basta!", flucht dessen Teamchef Franz Tost. Dabei gibt es ambivalente Sichtweisen der Szene.

Was war passiert? Als Ocon Sainz in Runde 25 am Ende der Start- und Zielgeraden außen überholen wollte, war der Franzose eine knappe Autolänge vor dem Gegner und hielt die Spur. Innen war genügend Platz für den Spanier, doch er verbremste sich und rutschte auf Höhe der Hinterachse in Ocon, der sich drehte. "Ich habe keine Ahnung, was er getan hat", schüttelt er über Sainz den Kopf. "Er hat sich verbremst und ist direkt in mich reingerauscht. Ich konnte gar nichts mehr machen."

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Anders die Sichtweise des Spaniers: "Wir haben beide extrem spät gebremst - dann ist er näher und näher und näher an mich herangekommen. Ich konnte nicht weiter einlenken", verteidigt sich Sainz und ist überzeugt, dass der Force India ihn eingequetscht hätte. "Er war ein Stück vor mir - warum schmeißt er mir die Türe zu, wenn wir beide so spät verzögert haben?" Tost unterstützt seinen Piloten und meint, dass Ocon ihm mehr Raum hätte gewähren muss: "Links war mehr als genug Platz."

Dass Sainz später mit einem defekten Hybridsystem die Segel streichen musste, relativierte die Bedeutung des Scharmützels, ließ den dicken Hals im Toro-Rosso-Lager jedoch nicht abschwellen.

Es war nicht der erste Feindkontakt Ocons im Malaysia-Rennen: Schon bei der Durchfahrt des Geschlängels nach dem Start war der Mercedes-Junior zwischen Teamkollege Sergio Perez und Felipe Massa eingeklemmt worden. Ocon touchierte den Mexikaner - der in diesem Moment innen die Nase vorne hatte - leicht. Er gibt sich nach der jüngsten Kabale und der Friedenspfeife bei den Pinken zerknirscht, kleinlaut und einsichtig: "Diesen Kontakt muss ich vermeiden", räumt Ocon ein.

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30.09-01.10.2017
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Max Verstappen hat sich seinen ersten "echten" Sieg gewünscht, einen, den er nicht wegen einer Mercedes-Kollision erbt wie in Barcelona 2016. Jetzt hat er ihn! Beim 19. und (vorerst?) letzten Grand Prix von Malaysia triumphiert er vor Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo. Mit einer "perfekten" Fahrt, wie Experte Martin Brundle attestiert.
Max Verstappen hat sich seinen ersten "echten" Sieg gewünscht, einen, den er nicht wegen einer Mercedes-Kollision erbt wie in Barcelona 2016. Jetzt hat er ihn! Beim 19. und (vorerst?) letzten Grand Prix von Malaysia triumphiert er vor Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo. Mit einer "perfekten" Fahrt, wie Experte Martin Brundle attestiert.

Die Strafe folgte auf dem Fuße: Weil er daraufhin Massa am Hinterrad erwischte, handelte er sich einen Plattfuß ein und musste zu einem frühen Reifenwechsel an die Box. Von diesem Moment an ging es nur noch um ein paar WM-Pünktchen: "Er hat mir das Rennen ruiniert", schnauft Ocon. Als sich beide später nochmals auf der Strecke begegneten und Massa bissig überholte, funkte Ocon erzürnt: "Er hat mich schon wieder abgedrängt!" Nach dem Rennen schwieg er die Sache lieber tot. Ocons Fazit könnte negativer kaum ausfallen: "Es war ein Desaster." Da war er sich mit Sainz ausnahmsweise einig.

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