Sergio Perez nach Virus wieder fit: "Mein härtestes Rennen"

Nach seiner Viruserkrankung scheint Sergio Perez wieder auf den Beinen zu sein: Der Mexikaner fühlte sich bereits am Montag wieder besser

Sergio Perez
Sergo Perez hat schon wieder genügend Kraft, um den Fans in Japan zu winken
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(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez hat seine Viruserkrankung auskuriert, die ihn zuletzt beim Rennen in Malaysia am vergangenen Wochenende stark gehandicapt hatte. "Endlich fühle ich mich wieder normal. Ich denke, dass ich an diesem Wochenende zu 100 Prozent fit bin", erklärt der Mexikaner am Donnerstag in Japan. "Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich erholt habe. Aber schon Montag habe ich mich viel besser gefühlt."

Perez hatte sich vor dem Wochenende in Sepang einen Virus zugezogen, der ihn stark entkräftet hatte. Vor allem am Donnerstag ging es dem Force-India-Piloten überhaupt nicht gut und er überlegte, das Wochenende abzubrechen. Doch zum Glück ging es bei ihm immer weiter bergauf, und dass am Freitag wegen der Bedingungen wenig gefahren wurde, half ihm. Zwar musste Perez auch am Samstag noch kurzfristig nach Q2 auf Toilette rennen, doch er biss sich durch.

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Die härteste Prüfung stand ihm dabei aber noch bevor, denn Malaysia gilt aufgrund der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit als eines der anstrengendsten Rennen des Kalenders, was in Perez' Zustand noch einmal deutlich schwieriger wurde. "Sonntag war physisch das härteste Rennen, das ich je gefahren bin", sagt er. "Ich hatte überhaupt keine Kraft und hatte wirklich Probleme. Ich hatte das Glück, dass ich ein so einfaches Rennen hatte. Aber sich durchzubeißen war ziemlich schwierig."

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1976-2016
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Der erste Grand Prix von Japan findet am 24. Oktober 1976 in Fuji statt. Im denkwürdigen Regenrennen holt sich Andretti (Lotus) den Sieg. Die Schlagzeilen beherrschen Lauda und Hunt. Der Brite holt sich den Titel, als der Österreicher seinen Boliden abstellt. Lauda wollte nach seinem Nürburgring-Crash kein Risiko eingehen.
Der erste Grand Prix von Japan findet am 24. Oktober 1976 in Fuji statt. Im denkwürdigen Regenrennen holt sich Andretti (Lotus) den Sieg. Die Schlagzeilen beherrschen Lauda und Hunt. Der Brite holt sich den Titel, als der Österreicher seinen Boliden abstellt. Lauda wollte nach seinem Nürburgring-Crash kein Risiko eingehen.

Aufgeben war aber keine Option, wie er sagt - und so holte er sich mit Rang sechs den verdienten Lohn ab. Den hätte auch Teamkollege Esteban Ocon erreichen können, wenn er nicht in diverse Zwischenfälle involviert gewesen wäre. "Es war ein ziemlich desaströses Rennen", blickt der Franzose zurück. "Aber das Wichtigste ist, dass wir das ganze Wochenende über eine großartige Pace hatten, und das war wirklich positiv und gibt uns Zuversicht für das Rennen."

In Suzuka möchte Force India erneut eine starke Leistung abliefern und Rang vier in der WM weiter zementieren. Laut Ocon stehen die Chancen gut, denn er zeigt nun bessere Leistungen als zu Saisonbeginn und liegt auf Augenhöhe mit Perez, wie er sagt: "Mal ist es eine Zehntelsekunde bei ihm, mal bei mir", so Ocon. "Jetzt fahre ich die Strecken zum zweiten Mal, was mir hilft. Ich bin in der zweiten Saisonhälfte besser als in der ersten."

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