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Sergio Perez: Formel 1 als Ablenkung nach Erdbeben in Mexiko

Der Force-India-Pilot sammelt weiter Spenden für die Erdbebenopfer in der Heimat und erklärt, warum es wichtig ist, dass der Grand Prix Ende Oktober stattfindet

Sergio Perez
Sergio Perez will seinen Landsleuten nach der Erdbeben-Katastrophe Mut machen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Vergangenen Monat wurde Mexiko von mehreren schweren Erdbeben erschüttert. Dabei kamen mehr als 300 Menschen ums Leben, viele Häuser wurden völlig zerstört, Tausende verloren ihr Hab und Gut. Ein Beben der Stärke 7,1 traf am 19. September auch die Metropolregion Mexiko-Stadt, hier starben über 180 Menschen. Kaum vorstellbar, dass vor den Toren der Millionenstadt am 29. Oktober der Formel-1-Grand-Prix von Mexiko stattfinden soll, doch die Verantwortlichen des Autodromo Hermanos Rodriguez haben bereits mitgeteilt, dass an der Strecke keinerlei Schäden festgestellt wurden und das Rennen planmäßig über die Bühne gehen wird.

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Der Grand Prix soll etwas Ablenkung und Freude in das schlimm getroffene Land bringen, so zumindest die Hoffnung von Force-India-Pilot Sergio Perez. Der 27-Jährige leidet mit seinen Landsleuten und hat mit seiner Stiftung unmittelbar nach den Beben zu Spenden aufgerufen. "Zuhause ist gerade jeder in Sorge und verängstigt", bringt er die Lage auf den Punkt und bangt: "Hoffentlich verbessert sich die Situation schnell."

Perez war vor dem Grand Prix von Malaysia ein paar Tage in seiner Heimat und sprach mit vielen Menschen. "Die Leute haben ihre Häuser verloren, ihr ganzes Hab und Gut, und dennoch helfen sie sich gegenseitig, so gut sie können. Das macht mich sehr stolz auf mein Land", so der WM-Siebtplatzierte. Das Formel-1-Rennen Ende Oktober soll seiner Heimat zumindest ein paar sorgenfreie Stunden bescheren. "Die Leute freuen sich darauf. Das wird meinen Leuten etwas Energie zurückbringen", ist er überzeugt.

Eine Absage des Grands Prix kommt für Perez deshalb nicht in Frage. Vielmehr würde der Sport seine Landsleute noch mehr zusammenschweißen. "Die Formel 1 ist in Mexiko wirklich sehr wichtig geworden. Es ist nur wenig Zeit seit den schlimmen Ereignissen vergangen, aber ein paar glückliche Tage werden allen helfen. In diesen Zeiten tut Ablenkung gut", ist er sich sicher. Wie schon in Malaysia will der Force-India-Star auch bei seinem Heimrennen mit speziellen Botschaften auf seinem Helm Mut machen. Außerdem soll beim Mexiko-Rennen ein entsprechender Schriftzug an den rosafarbenen Rennern angebracht werden.

Mit seiner Stiftung "Fundacion Checo Perez" hatte der Rennfahrer auch zu Spenden für die Erdbebenopfer aufgerufen und zeigt sich begeistert von der Hilfsbereitschaft. "Die Leute haben fantastisch reagiert. Wir haben über neun Millionen Pesos gesammelt, das sind rund eine halbe Million Euro." Sein Förderer und Sponsor Carlos Slim, ein mexikanischer Telekommunikations-Milliardär, hatte bereits zugesagt, die gespendete Summe zu verfünffachen, sodass nach aktuellem Stand rund 2,5 Millionen Euro zusammenkommen. "Jede Hilfe tut gut und wir sind sehr dankbar, dass aus vielen Ländern etwas dazu beigetragen wurde", sagt Perez.

Nun will er seinen Landsleuten auch mit guten Resultaten in der Formel-1-WM eine weitere Freude machen. Mit Platz sechs in Malaysia ist ihm das bereits gelungen. "Ich bin trotz der Ereignisse voll motiviert. Mit einem guten Rennen kann ich ihnen viel geben und auf meine Weise helfen", ist er überzeugt. Und so hofft er auch bei seinem Heim-Grand-Prix auf ein tolles Ergebnis. "Die Atmosphäre dort ist jedes Jahr sehr speziell, die Leute feuern mich voller Leidenschaft an. Dieses Jahr wird es sicher noch außergewöhnlicher", so der Mexikaner abschließend.

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