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Pat Symonds: 130R wird nie so aufregend sein wie Eau Rouge

Einst war die 130R von Suzuka gefürchtet, doch mittlerweile hat sie ihren Reiz verloren - An Eau Rouge kam sie ohnehin nie heran, meint Pat Symonds

130R
Die 130R von Suzuka galt einmal als Mutprobe - wie gesagt: galt
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Spricht man von den größten Mutkurven in der Formel 1, fällt vor allem ein Name: Eau Rouge. Nicht weit dahinter hört man aber auch die 130R, die in Suzuka immer wieder für Schrecken gesorgt hat und auch am anstehenden Wochenende wieder durchfahren werden möchte. Wie teuer ein Fehler in der schnellen Linkskurve werden kann, mussten etwa Allan McNish 2002 oder Jaime Alguersuari 2009 erfahren, die ihre Boliden nachhaltig zerstörten.

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Was die 130R besonders macht, weiß Ex-Ingenieur Pat Symonds: "Zu verschiedenen Zeiten ging die 130R fast voll, was sie zu einer perfekten Kurve gemacht hat", sagt der Brite. Das heißt: Nur die mutigsten Fahrer konnten die Kurve am Limit fahren, und wer es übertrieb, der bezahlte für seinen Übermut. Mittlerweile hat die Kurve jedoch an Schrecken verloren.

Durch den höheren Abtrieb sollte die Stelle ohne Probleme mit Vollgas zu absolvieren sein. Zudem ist die Auslaufzone großzügig asphaltiert, sodass man sich auch einmal einen Fehler erlauben kann. Und im Gegensatz zur steilen Eau Rouge ist die 130R komplett flach, weswegen sie laut Symonds nicht mit dem belgischen Highlight mithalten kann. "Ich denke nicht, dass sie je so aufregend wie Eau Rouge war", hält er fest.

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1976-2016
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Der erste Grand Prix von Japan findet am 24. Oktober 1976 in Fuji statt. Im denkwürdigen Regenrennen holt sich Andretti (Lotus) den Sieg. Die Schlagzeilen beherrschen Lauda und Hunt. Der Brite holt sich den Titel, als der Österreicher seinen Boliden abstellt. Lauda wollte nach seinem Nürburgring-Crash kein Risiko eingehen.
Der erste Grand Prix von Japan findet am 24. Oktober 1976 in Fuji statt. Im denkwürdigen Regenrennen holt sich Andretti (Lotus) den Sieg. Die Schlagzeilen beherrschen Lauda und Hunt. Der Brite holt sich den Titel, als der Österreicher seinen Boliden abstellt. Lauda wollte nach seinem Nürburgring-Crash kein Risiko eingehen.

An diesem Wochenende dürften daher andere Kurven im Blickpunkt stehen. Vor allem die Schikane nach 130R oder die Haarnadelkurve 11. Denn dort ergeben sich laut dem Ex-Techniker die größten Überholmöglichkeiten, die einen spektakulären Grand Prix ausmachen können. Denn Suzuka war für die Fahrer zwar immer eine Herausforderung, aus Racing-Sicht sind die schnellen Kurven jedoch eher kontraproduktiv.

Speziell mit den neuen Autos könnte das Rennen ziemlich überholarm werden. "Es wird in diesem Jahr vermutlich etwas schwieriger werden", fürchtet Symonds, ist sich da aber nicht ganz sicher. Denn auf dem Weg zum besten Überholpunkt, die Schikane, könne man von der Spoon-Kurve einfach folgen - selbst durch 130R durch. "Überholen ist nicht unmöglich", sagt er.

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