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Oranje-Welle surfen: Formel-1-Rennen in Niederlanden?

Der Formel-1-Boom in den Niederlanden könnte zu einem Platz im Kalender führen: Verantwortliche beschäftigen sich mit möglichem Stadtrennen in Holland

Fans von Max Verstappen
Die Fans von Max Verstappen haben in Spa ganze Tribünen gefärbt
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Die Erfolge von Red-Bull-Youngster Max Verstappen haben in den Niederlanden einen neuen Formel-1-Boom ausgelöst. In Belgien waren komplette Tribünen durch holländische Fans orange gefärbt, beim DTM-Rennen in Zandvoort im August waren die Max-Verstappen-Merchandising-Trucks besser frequentiert als die Verkaufstempel der dort engagierten Hersteller Audi, BMW und Mercedes. Nach "Jos the Boss", dem Vater des Red-Bull-Piloten, hat die von Fußballschwäche gebeutelte Nation endlich wieder Freude an der Königsklasse.

"Ein Heimrennen wäre schon klasse", meinte Verstappen im August auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Was bisher eher unrealistisch schien, könnte nun jedoch zu einem ernsthaften Plan werden. Die Formel-1-Bosse von Liberty Media wollen den aktuellen Höhenflug der Szene in den Niederlanden nutzen. Ein Rennen in Holland steht angeblich ganz oben auf der Wunschliste der Verantwortlichen. Man peilt keine Rückkehr auf die Traditionsstrecke von Zandvoort an, sondern möchte ein Stadtrennen veranstalten.

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Drei Städte dürften als Schauplatz einer solchen Veranstaltung in Betracht kommen: Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. Amsterdam, die Hauptstadt der Niederlande, ist weltweit bekannt, aber aufgrund ihrer Baustruktur mit engen Gassen in der Innenstadt nur bedingt geeignet. In Rotterdam fanden bereits zahlreiche Formel-1-Demofahrten statt. In Den Haag, Regierungssitz der Holländer, könnte vor großartiger Kulisse mit historischen Gebäuden gefahren werden.

"Stadtrennen sind immer ein großer Spaß", meint Verstappens Teamchef Christian Horner im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Da herrscht immer tolle Stimmung. Wenn man sieht, welche Unterstützung Max aus seiner Heimat erfährt, dann würde bei einem Rennen dort wohl das öffentliche Leben zum Erliegen kommen", scherzt der britische Red-Bull-Rennleiter. "Aber solange der Schauplatz und die Streckenführung gut funktionieren, warum nicht?"

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