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Nach Rauswurf: Renault will Palmer unterstützen

Renault und Jolyon Palmer haben die sofortige Trennung nach dem Rennen in Suzuka bekannt gegeben - Team will den Briten aber weiterhin unterstützen.

Jolyon Palmer
Bei Renault ist Jolyon Palmer raus, aber nicht vergessen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Jolyon Palmer und Renault werden ab sofort getrennte Wege gehen. Das haben das Team und der Brite im Rahmen des Grand Prix von Japan in Suzuka bekanntgegeben. Carlos Sainz wird das Cockpit beim Werksteam aus Frankreich ab dem Formel-1-Rennen in den USA übernehmen. Für Palmer könnte die Trennung den Abschied aus der Königsklasse bedeuten. Renault will dem langjährigen Renault-Pilot auf seinem weiteren Weg aber unterstützen.

"Wir sind ein Hersteller, der Teil einer großen Gruppe ist", so Renault-Geschäftsführer Cryil Abiteboul. "Im Motorsport haben wir einen großen Fußabdruck hinterlassen, weshalb wir die Möglichkeiten haben, Jolyon auf seinem Weg zu unterstützen." Renault und auch Abiteboul persönlich hätten sich zu Palmer bekannt und würden ihn nicht alleine im Regen stehen lassen wollen. Es gäbe viele Alternativen, die dem Briten nun offen stehen würden.

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Abiteboul betont, dass die Bekanntgabe vernünftig vorbereitet und lange geplant war: "Als wir die Entscheidung für die kommende Saison getroffen haben, haben wir anschließend sofort die Diskussion geführt. Es war keine kurzfristige Entscheidung des Teams. Wir haben vorher alles vernünftig und ruhig mit Jolyon, seinem Vater Jonathan und dem Team besprochen." Alle Parteien hätten die Entscheidung seitens des französischen Herstellers verstanden und sich professionell verhalten. "Dafür danke ich allen."

Wichtig sei aber der Zeitpunkt der Bekanntgabe gewesen, so Abiteboul. Er betont: "Wir wollten erst einmal schauen, wie sich die Meisterschaft entwickelt. Zuerst stand bei uns im Fokus, die Saison 2018 zu planen. Erst danach haben wir mit Jolyon und Jonathan Gespräche über das Jahr 2017 geführt." Das Team hätte dabei aber keine Eile gehabt, da die Situation in einer vernünftigen Art und Weise geklärt werden sollte. "Es gab noch einige Rennen, die direkt hintereinander stattgefunden haben", fügt der Renault-Chef hinzu. "Wir wollten die Entscheidung nicht in dieser Phase der Saison treffen."

Die Trennung haben Palmer und Renault in Japan mitten in der Nacht bekanntgeben, da der Brite seine Situation noch vor dem Rennen erklären wollte. Jedoch wollte er dann nicht mehr an der Strecke sein, um den Medien aus dem Weg zu gehen. Abiteboul erklärt: "Der Zeitpunkt war für Jo sehr wichtig, da er eine Möglichkeit haben wollte, um sich von der Formel-1-Gemeinschaft verabschieden zu können. Während des Wochenendes hielten wir das aber für sehr schwierig. Trotzdem wollten wir ihm diese Chance geben."

"Es ist kein einfacher Moment, sich von Jo zu verabschieden", gibt Abiteboul zu. "Er war für viele Jahre ein Teil des Teams, auch bevor Renault sich dazu entschieden hatte, Lotus zu kaufen." Palmer sei ein Teil der Geschichte des Rennstalls, weshalb es nicht einfach gewesen sei, sich kurz vor dem Ende der Saison zu trennen. "Wir mussten aber die Interessen des Teams in den Vordergrund rücken."

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