Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Formel-1-Quiz
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
Günstige Formel-1-Tickets
Die aktuelle Umfrage

59 Punkte Rückstand: Geht da noch was für Sebastian Vettel?

Ja
Nein

Mercedes widerspricht Hamilton: Keine Vibrationen gesehen

Lewis Hamilton meldete nach der Zieldurchfahrt in Suzuka Vibrationen an seinem Motor, doch Mercedes kann keine Unregelmäßigkeiten feststellen

Foto 1 von 16
Jetzt wird's für Sebastian Vettel richtig schwierig: Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan und baut seinen Vorsprung in der WM auf 59 Punkte aus. Bei 100 noch zu vergebenden Punkten "ein Riesenschritt", wie Niki Lauda sagt.
Jetzt wird's für Sebastian Vettel richtig schwierig: Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan und baut seinen Vorsprung in der WM auf 59 Punkte aus. Bei 100 noch zu vergebenden Punkten "ein Riesenschritt", wie Niki Lauda sagt.

(Motorsport-Total.com) - Muss sich Mercedes Sorgen um den Motor von Lewis Hamilton machen? Nach der Zieldurchfahrt meldete der Brite seinem Team am Funk, dass er Vibrationen an der Power-Unit spüre. Der erste Platz war da schon in trockenen Tüchern, doch als er auf dem Weg langsam in die Box zurückfuhr, schien sein Motor nicht so glatt zu laufen, wie sich der Brite das wünschen würde.

Doch die Silberpfeile geben nach dem Rennen erste Entwarnung: "Wir haben nichts am Motor gesehen. Wir haben auf alle Daten geschaut und müssen jetzt verstehen, was er gemeint hat", sagt Motorsportchef Toto Wolff. Und auch der Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda kann die Fans des Briten beruhigen: "Die Power-Unit war in Ordnung."

ANZEIGE

"Ich schätze, dass man alles hört, wenn man führt und der Hauptrivale schon ausgeschieden ist", winkt Wolff ab. "Das Gleiche gilt für uns an der Boxenmauer und in der Garage. Man möchte einfach, dass das Rennen endet und man im Ziel ist." Doch der Österreicher scheint etwas zu verwechseln: Hamilton hatte sich erst im Ziel über die Vibrationen an der Power-Unit beschwert. In der Tat hatte er auch im Rennen über Vibrationen geklagt, diese allerdings klar den Reifen zugeordnet.

Diesen gibt Lauda auch die Schuld, worüber sich Hamilton nach der Zieldurchfahrt beschwert hat. Das kann sich jedoch Ex-Fahrer Christian Danner nicht vorstellen: "Wenn Lewis sich über PU-Vibrationen beschwert, dann spürt er irgendetwas, was nicht Reifenvibrationen sind. Er spürt das so, dass er das meldet", kann sich der Deutsche nicht vorstellen, dass Hamilton seine Wahrnehmung trügt.

Einen Grund, nach der Zieldurchfahrt noch Panik zu schieben, statt zu jubeln, gibt es eigentlich ohnehin nicht. Warum meldete Hamilton die Vibrationen daher, statt sich zu freuen? "Ich habe einfach ein paar Dinge gespürt und sie angemerkt, bevor man vielleicht vergisst, es später mitzuteilen", erklärt der Brite selbst. "Du stellst viele Schalter um und der Turbo macht seltsame Geräusche und du bekommst andere Vibrationen."

Woher diese stammen, ist das große Rätsel, doch Hamilton geht erst einmal nicht davon aus, dass es sich um ein schwerwiegendes Problem handelt: "Ich glaube, dass ich nur etwas zu früh nach oben geschaltet habe, was der Motor nicht mag", analysiert er.

Und selbst wenn es ein Problem mit dem Motor geben sollte, hält Experte Christian Danner das für kein großes Drama: "Man ist bei Mercedes durchaus noch im grünen Bereich, was die Motoren angeht. Es ist nicht so, dass man sich da Sorgen machen müsste", sagt er. "Auch wenn der es jetzt aus irgendeinem Grund nicht mehr tun sollte: Es gibt noch welche, die funktionieren."

Artikeloptionen
Artikel bewerten