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Kranker Verstappen: Siebenstündigen Japan-Flug verpennt

Seine Triumphfahrt in Malaysia war eine mit Rotznase und Kopfschmerzen - Nach der Tortur forderte Max Verstappens Körper seinen Tribut, jetzt geht es besser

Max Verstappen
Braucht in Japan keine Taschentücher mehr: Red-Bull-Fahrer Verstappen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sein Grand-Prix-Sieg in Malaysia ist Red-Bull-Youngster Max Verstappen nicht gut bekommen. Es lag weniger an dem Schampus nach seinem Erfolg als an einer Erkältung, die er sich auf dem Weg in die Tropen eingefangen hatte. Während des Rennwochenendes in Sepang kränkelte er, auf dem Flug zum nächsten Rennen nach Japan am Montag forderte der Körper den Tribut: "Ich war ziemlich tot", sagt der Niederländer, der die sieben Stunden in der Luft praktisch komplett verpennte.

Was genau ihn lahmlegte, fanden die Ärzte gar nicht heraus, es geht ihm aber wieder besser. "Seit dem vergangenen Donnerstag oder Freitag war meine Nase dicht, ich hatte Kopfschmerzen und habe mich schwach gefühlt", berichtet Verstappen. "Es wurde schlimmer und schlimmer - noch mehr nach dem harten Rennen." Denn bei über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und knapp 30 Grad Celsius war Malaysia eine körperliche Belastungsprobe. Entsprechend bescheiden viel wohl die Siegesfeier im Anschluss aus: "Es sollte ein toller Tag werden, aber ich habe mich überhaupt nicht gut gefühlt", so Verstappen.

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Balsam auf die Seele und die beste Medizin war hingegen der zweite Formel-1-Sieg seiner Karriere: "Ich hatte immer ein gutes Gefühl, aber schlechte Ergebnisse", meint Verstappen über seine vielen Technikpannen im Jahre 2017, die mit dem Sieg von Sepang ein Ende gefunden haben sollen. "Es motiviert mich und zeigt mir, dass gute Resultate herauskommen, wenn alles läuft. Wir sind in den vergangenen Rennen viel stärker geworden." Es liegt auch an einem formverbesserten RB13.

Der ehemals für seine Stärken auf flüssigen Bahnen bekannte Adrian-Newey-Bolide hat sich zum Allrounder gemausert. "Unser Auto ist weniger empfindlicher, was verschiedene Strecken angeht. Seit Silverstone, wo wir etwas enttäuscht wurden und viel gelernt haben, ist unser Wagen immer ziemlich konkurrenzfähig", stellt Verstappen erfreut fest. "Wir haben keine Ausnahmerennen mehr." Und wenn doch, dann deshalb, weil er sogar mit Rotznase und Kopfschmerzen locker gewinnt.

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