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59 Punkte Rückstand: Geht da noch was für Sebastian Vettel?

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Haas vorbei an Renault: Toro Rosso ohne Sainz in Reichweite?

Nach dem Sepang-Dilemma ist Haas in Suzuka mit sechs Punkten auferstanden: Warum man nun sogar Chancen sieht, nach Renault auch Toro Rosso zu überholen

Romain Grosjean, Pierre Gasly
Platz sechs im Visier: Nach Renault will es Haas nun mit Toro Rosso aufnehmen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - So rasch ändern sich die Zeiten: In Sepang war Haas völlig von der Rolle und im Qualifying in den Kurven sogar langsamer als Sauber, weil man die Reifen nicht in das Arbeitsfenster brachte. In Suzuka holte man durch die Plätze acht und neun durch Kevin Magnussen und Romain Grosjean gleich sechs WM-Punkte. Ein Ergebnis, das noch stärker wiegt, da abgesehen vom Williams-Pünktchen die direkten Rivalen um Platz fünf in der Konstrukteurs-WM leer ausgingen.

Damit hat man das seit der Sommerpause erstarkte Renault-Team um einen WM-Punkt überholt und liegt nun wieder auf Platz sieben. "Darauf können wir uns nicht ausruhen, denn sie sind offensichtlich schnell", warnt Teamchef Günther Steiner. Dennoch betont er, dass man die Werkstruppe rund um Nico Hülkenberg nicht nur wegen dessen Heckflügel-Defekts besiegte. "Er ist nach dem Stopp hinter uns auf die Strecke zurückgekommen", argumentiert der Südtiroler. "Es ist also nicht so, dass wir ihm die Punkte gestohlen haben."

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Noch stehen vier Rennen bevor, in denen Haas sich gegen Renault verteidigen muss. "Ich würde nicht sagen, dass wir zuversichtlich sind, aber wir werden hart daran arbeiten", zeigt sich Steiner vorsichtig. "Es ist hart, aber ich liege lieber einen Punkt vorne als einen zurück." Dazu kommt, dass er auch Platz sechs noch nicht aufgegeben hat. Denn in Suzuka verkürzte man den Rückstand auf Toro Rosso auf neun WM-Punkte.

Warum Toro Rosso verwundbar ist

Die kleine Red-Bull-Truppe erlebt derzeit turbulente Zeiten: In Sepang musste Daniil Kwjat sein Cockpit an Ersatzmann Pierre Gasly abtreten, nun verlässt Nummer-1-Pilot Carlos Sainz den Rennstall in Richtung Renault, wodurch der eben auf die Ersatzbank gesetzte Russe wieder zurückkehren wird.

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Jetzt wird's für Sebastian Vettel richtig schwierig: Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan und baut seinen Vorsprung in der WM auf 59 Punkte aus. Bei 100 noch zu vergebenden Punkten "ein Riesenschritt", wie Niki Lauda sagt.
Jetzt wird's für Sebastian Vettel richtig schwierig: Lewis Hamilton gewinnt den Grand Prix von Japan und baut seinen Vorsprung in der WM auf 59 Punkte aus. Bei 100 noch zu vergebenden Punkten "ein Riesenschritt", wie Niki Lauda sagt.

Ist all das für Haas eine Hilfe? "Ich denke nicht, aber ich hoffe es", antwortet der Teamchef. "Das könnte der Fall sein, denn Sainz ist ein guter Fahrer, der fast alle Punkte geholt hat. Das ist also sicher kein Nachteil für uns." Tatsächlich gehen 48 der 52 Toro-Rosso-Punkte auf das Konto des Spaniers. Das könnte Haas zumindest im Kampf gegen die Truppe mit Sitz in Faenza in die Hände spielen, während es aber auch Renault stärken sollte.

Um den beiden Teams Paroli bieten zu können, sollten die Probleme von Malaysia bei den verbleibenden Saisonrennen nicht noch einmal auftreten. Ausschließen kann das Steiner aber nicht. "Wenn wir wüssten, warum wir in Suzuka besser waren, dann wären wir in Malaysia nie in diese Lage gekommen", erklärt Steiner.

Hat Haas seine Probleme gelöst?

Er sieht derzeit aber generell viele Teams, die "nicht genau wissen, warum sie einmal schnell und einmal langsam sind". Der Grund dafür? "Das hat glaube ich viel mit den Reifen zu tun", vermutet Steiner. "Die Arbeit mit ihnen scheint einfacher, wenn es kühler ist. Das ist ein Teil des Problems. Dazu kommt, dass unsere Aerodynamik für Strecken mit viel Abtrieb nicht die beste ist."

"Wenn wir wüssten, warum wir in Suzuka besser waren, dann wären wir in Malaysia nie in diese Lage gekommen."
Günther Steiner

Dass man in Suzuka besser aussah, hat nichts mit einer neuen Herangehensweise zu tun. "Wir haben unsere normale Arbeit gemacht. Und wir haben das Auto in das Arbeitsfenster gebracht." Was das für das Heimrennen in Austin bedeuten wird, weiß im Moment niemand. "Ich weiß nur, dass es am Freitag und am Samstag wieder hart wird", stellt sich Steiner anhand der Reifenprobleme auf eine schwierige Set-up-.Suche ein. "Im Rennen können wir ein gutes Ergebnis erreichen, aber das haben auch alle anderen vor. Da es so eng ist, weiß man nie, wer vorne und wer hinten sein wird."

Haas bringt zum Heimspiel das letzte Update-Paket in dieser Saison. Von einem überarbeiteten Unterboden und anderen Details verspicht man sich aber keine Wunder: "Es sind Kleinigkeiten, die uns keine halbe Sekunde schneller machen werden. Nicht einmal annähernd."

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