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Gleiche Komponenten wie Ferrari: Haas-Rennstall unbesorgt

Haas-Teamchef Günther Steiner misst den jüngsten technischen Defekten bei Ferrari keine große Bedeutung zu und rechnet nicht mit Problemen für sein Kundenteam

Romain Grosjean
Ferrari-Technik ist kein Anlass zur Sorge beim US-amerikanischen Haas-Team
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Beim Grand Prix von Malaysia in Sepang wurde Ferrari an beiden Autos von Defekten im Motorenumfeld heimgesucht. Sowohl Sebastian Vettel als auch Kimi Räikkönen verloren dadurch wichtige WM-Punkte. Doch Haas-Teamchef Günther Steiner, dessen US-amerikanischer Rennstall als Kundenteam auf die Ferrari-Antriebe zurückgreift, macht sich deshalb keine Sorgen - obwohl Haas die gleichen Komponenten einsetzt wie das Ferrari-Werksteam.

Die Defektserie vom vergangenen Wochenende sei nichts, was ihm schwer im Magen liege, betonte Steiner vor dem Grand Prix von Japan in Suzuka. "Ferrari kümmert sich gut um uns. Wir haben die gleichen Komponenten, die jedoch nach Malaysia überprüft wurden. Sie sind in Ordnung", sagt Steiner. "Nach dem, was passiert ist, hat Ferrari entsprechende Maßnahmen ergriffen, dass die Probleme nicht erneut auftreten - weder bei ihnen noch bei uns."

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Diese Zusicherung genüge ihm, wenngleich er nicht darüber unterrichtet worden sei, welche Fehler im Einzelnen aufgetreten seien. "Die Motoren und Komponenten wurden zur Untersuchung nach Maranello gebracht. Was das Problem war, weiß ich nicht", so Steiner weiter.

Die Abhängigkeit von Lieferant Ferrari sieht er für sein Team generell nicht kritisch - höchstens mit Blick auf das Design des neuen Fahrzeugs für die Formel-1-Saison 2018. Denn: "Wenn du vorher keine Daten bekommst, sind dir die Hände gebunden. Ferrari hat eben die Ressourcen, um lange zu entwickeln. Daran haben wir uns gewöhnt und angepasst. Wir haben da aber auch keine Wahl", erklärt Steiner.

Sein Team habe sich bewusst auf die technische Zusammenarbeit mit Ferrari eingelassen, was einer gewissen Anlaufzeit bedurft habe. "Inzwischen kennen wir die Zeitpläne von Ferrari und wir wissen jetzt auch, wie man kurzfristig reagiert. Das funktioniert gut. Und so stehen auch wir mehr unter Druck, die Entwicklung voranzutreiben", sagt Teamchef Steiner.

"Natürlich würden unsere Designer gern früher über alles informiert werden, weil wir ein viel kleineres Team sind. Aber im ersten Jahr war es viel schwieriger. Da wussten wir noch nicht, was wir erwarten konnten. Nun haben wir ziemlich gute Abläufe. Und Ferrari weiß natürlich, dass sie die Hardware bereitstellen müssen, damit wir testen können. Schließlich geht es vorrangig darum, welche Ferrari-Teile wir in unser Chassis integrieren müssen und wie."

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