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FIA will das Trocknen des Startplatzes rigoros bestrafen

Nach Kontroverse beim Grand Prix von Malaysia: Die FIA will das Trocknen des Startplatzplatzes ab sofort gnadenlos sanktionieren

Mercedes
Vor der eigenen Box darf getrocknet werden in der Startaufstellung nicht
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Der Automobil-Weltverband FIA wird mit sofortiger Wirkung das Verhalten der Teams vor dem Start der Formel-1-Rennen beobachten. Sollte ein Rennstall gegen die Regeln verstoßen, indem er seinen Startplatz trocknet, wird die FIA eingreifen und das Team bestrafen. Grund für die Warnung ist die Kontroverse rund um den Grand Prix von Malaysia, wo sich einige Teams durch das Trocknen des Startplatzes einen Vorteil verschafft haben sollen.

Force India hat sich nach dem Rennen in Sepang massiv über die Regelübertretungen der anderen Formel-1-Teams beschwert, da Sergio Perez und Esteban Ocon dadurch am Start von der Konkurrenz überholt wurden. In der Regel 22.3 heißt es: "Außer durch das Fahren auf der Stecke ist es den Teams nicht erlaubt, den Grip oder die Beschaffenheit der Streckenoberfläche zu verändern."

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Die Teams, die in Sepang beim Trocknen der Startplätze erwischt worden waren, wurden von den Offiziellen aufgefordert, das Föhnen sofort einzustellen. Die Rennkommissare wurden jedoch nicht informiert, da die Regelübertretung der Teams als nicht sehr schwerwiegend angesehen wurde. Einige Rennställe waren wegen des Verbots sogar verwirrt, da diese Vorgehensweise beim letztjährigen Grand Prix von Japan erlaubt worden war. Daher dachten sie, dass ab diesen Zeitpunkt eine neue Regel gelten würde.

Um die Situation klarzustellen, hat sich die FIA nun unmissverständlich an die Teams gewandt und das Verbot bestätigt. Es würde zwar auch in Zukunft Einzelfälle geben, in denen Ausnahmen gelten würden. Das würde jedoch von Rennen zu Rennen entschieden und die Teams dann unverzüglich informiert werden.

Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer hat bereits angekündigt, Konsequenzen zu ziehen, wenn ein Team erneut gegen die Regeln verstoßen würde. Er sagt: "Beim nächsten Mal werden wir vielleicht Protest einlegen. Wir werden den Leuten hier die Entscheidung aus den Händen nehmen und die Rennkommissare entscheiden lassen. Wenn es nötig ist, gehen wir auch vor das Berufungsgericht. Wenn es keine Bestrafung gibt, ist die Verlockung groß, es noch einmal zu tun."

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