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"Drecksrunde" mit Beinahe-Crash: Pierre Gasly zahlt Lehrgeld

Der Toro-Rosso-Pilot musste in Suzuka schmerzhaft erfahren, dass er keinen Red Bull fährt - Carlos Sainz entgeht Strafe wegen des Überfahrens einer roten Ampel

Pierre Gasly
Pierre Gasly setzte das Qualifying von Suzuka kräftig in den Sand
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach starkem Debüt in Malaysia musste Toro Rossos Neuling Pierre Gasly im Qualifying zum Japan-Grand-Prix am Samstag Lehrgeld zahlen. Der 21-Jährige schied im ersten Abschnitt als 17. aus und blieb hinter Teamkollege Carlos Sainz (15.) zurück. "Es war eine Drecksrunde", flucht Gasly, dem Romain Grosjeans Crash in Q1 und der Abbruch die Chance raubten, sich zu verbessern. Dabei wäre der Franzose fast selbst in den Reifenstapeln gelandet, wie er mit einem dicken Hals schildert.

"In Kurve 4 hatte ich eine gewaltige Schrecksekunde. Ich wäre beinahe abgeflogen, bin jedoch auf dem Randstein gelandet", denkt Gasly an einen heiklen Moment in schnellen S-Kurven zurück. Er glaubt, dass der Einzug in Q2 sonst möglich gewesen wäre: "Es hat mich 0,6 Sekunden gekostet." Den Fauxpas nimmt er auf seine Kappe und räumt ein, über das Limit des Autos gegangen zu sein. Dazu geführt haben laut Gasly kurioserweise Testfahrten mit dem Schwesterauto von Red Bull.

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Denn Gasly, der den RB13 bei den Tests in Bahrain und in Ungarn fuhr, ist mehr Grip und Abtrieb gewohnt - und war überrascht, dass der Toro Rosso abfällt: "Ich muss meine Erwartungen an die Leistungsfähigkeit des Autos korrigieren - und akzeptieren, was die Probleme sind. Ich habe versucht, so reinzuhalten wie mit dem Red Bull, was wohl zu viel des Guten war", erklärt er. "Mit dem Toro Rosso habe ich nicht viel Erfahrung. Beim ersten Einlenken ist das Auto überall instabil."

Zu seiner Ehrenrettung führt er an, dass auch Spitzenpiloten in Suzuka die Auslaufzone besucht und die Leitplanke touchiert hätten - mit mehr Abtrieb als er am STR12 zur Verfügung hat. "Es ist wirklich schwierig, wenn man es nicht auf den Punkt hinbekommt, am Kurveneingang Stabilität ohne Untersteuern zu haben", unterstreicht Gasly, der mit dem Rest des Umlaufs leben konnte. "Verglichen mit Carlos war die übrige Runde in Ordnung", denkt er an Sainz. Kein Probleme mehr bereitete ihm Sitzschale im Cockpit, die nach Problemen in Malaysia für Japan neu angepasst wurde.

Gute Nachrichten gab es für Toro Rosso bereits vor dem Qualifying: Die Rennleitung entschied, Sainz für das Überfahren einer roten Ampel am Boxenausgang im Abschlusstraining nicht zu bestrafen. Der Spanier hatte seinen Wagen auf dem Weg auf die Strecke in den Leerlauf geschaltet, als das Lichtzeichen vor ihm umsprang. Als er anhalten wollte, sprang das Auto überraschend in den ersten Gang. Der Bolide vollführte einen Satz nach vorne. Als er zum Stehen kam, befand er sich hinter dem Strich. Die Offiziellen ließen Gnade walten, weil "Sainz alles in seiner Macht getan habe".

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