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Carlos Sainz: Wäre auch bei Toro Rosso happy gewesen

Carlos Sainz erklärt, wie kurzfristig er über den Renault-Wechsel informiert wurde, hätte aber auch mit einem Saisonende bei Toro Rosso leben können

Carlos Sainz
Adios, Toro Rosso: Sainz hätte mit einem Verbleib bis Saisonende leben können
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Carlos Sainz wird in der Formel 1 aufgrund des Rausschmisses von Jolyon Palmer bei Renault frühzeitig von Toro Rosso zu dem französischen Hersteller wechseln. Die Neuigkeit habe ihn sehr überrascht, da er damit nicht gerechnet habe. Der junge Spanier hätte aber auch gut damit leben können, wenn er die Saison 2017 mit Toro Rosso beendet hätte. Nun will er die Chance nutzen, sich frühzeitig bei Renault zu akklimatisieren.

"Ich habe es auch erst eine halbe Stunde vor der offiziellen Verkündung erfahren" berichtet Sainz. "Es kam auch für mich völlig unerwartet und war für mich eine genau so große Überraschung wie für euch." Informiert hätte ihn sein Manager, der von Renault-Chef Cyril Abiteboul auf den neusten Stand gebracht wurde.

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Emotional sei Sainz aber nicht geworden, weil er sich völlig auf das Rennen in Japan konzentriert hätte. "Ich hatte keine Chance, es richtig zu verarbeiten", so der Spanier. "Erst als ich im Bett lag, wurde ich richtig glücklich, da es für mich eine große Chance ist, mich schon früher als erwartet an das neue Auto zu gewöhnen und die Ingenieure sowie das Team kennenzulernen. Aufgrund des Rennwochenendes war es trotzdem schwierig, darüber nachzudenken, da ich völlig fokussiert war."

"Ich wäre auch happy gewesen, wenn ich die Saison mit Toro Rosso beendet hätte", verrät Sainz. "Ich habe mich aber auch auf meinen Wechsel zu Renault gefreut." Er sei natürlich trotzdem froh, dass der Wechsel nun schon frühzeitig durchgeführt wird, da es für ihn eine große Chance sei. "Die vier Rennen werden mir helfen, für die kommende Saison einen Maßstab zu erhalten." Außerdem würde sich der Spanier freuen, wenn er Renault zu einigen weiteren WM-Punkten verhelfen würde. Der nächste Schritt sei es, das Renault-Werk zu besuchen. "Es wird für mich eine sehr arbeitsreiche Woche bis zum Rennen in Austin. Es gibt noch viele Dinge, die ich lernen muss."

Auf die Frage, ob Sainz bereits mit Jolyon gesprochen habe, antwortete der künftige Renault-Pilot: "Nein, nicht wirklich. Wir haben uns während des Wochenendes nicht gesehen, auch nicht während der Fahrerparade, weil wir in unterschiedlichen Autos unterwegs waren." Sainz habe am Schicksal von Palmer aber keine Schuld. "Ich fühle mit ihm, weil er Renault oder gar die Formel 1 frühzeitig verlassen muss. Ich habe damit aber nichts zu tun. Es war nicht meine Entscheidung." Außer, dass es ihm Leid täte, habe Sainz ihm nicht zu sagen.

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