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"Besonderer Rookie" Gasly im Stress: Keine Zeit für die Eltern

Pierre Gasly kommt mit wichtiger Vorerfahrung nach Suzuka, wo von ihm eine gute Leistung erwartet wird - Nicht dabei sind diesmal seine Eltern, für die er keine Zeit hat

Max Verstappen, Pierre Gasly
Bei all dem Stress blieb für Pierre Gasly auch mal Zeit zum Lachen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In Malaysia hat Pierre Gasly ein gutes Formel-1-Debüt gegeben, doch viele erwarten den Franzosen an diesem Wochenende in Suzuka noch stärker, weil er einerseits die Erfahrung des ersten Rennwochenendes mitgenommen hat und zum anderen in dieser Saison in der japanischen Super Formula fährt, wo er 2017 bereits in Suzuka zu Gast war. "Im Training komme ich so schneller auf Geschwindigkeit, und das hilft", sagt er.

Allerdings dürfe man den Umstand nicht überbewerten, denn auch Malaysia war für ihn keine unbekannte Strecke: Im vergangenen Jahr war die GP2-Serie dort zu Gast (die in diesem Jahr zeitgleich nach Jerez ausweicht), und Gasly fuhr im Sprintrennen sogar auf das Podium. Trotzdem geht er davon aus, dass Suzuka besser laufen wird. "Ich kenne das Auto besser und fühle mich von Runde zu Runde wohler", so der Franzose.

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Teamkollege Carlos Sainz geht davon aus, dass es ihm der Rookie erneut schwer machen wird. Schon in Sepang war Gasly nah am Spanier dran, was für diesen aber keine Überraschung war: "Pierre ist ein besonderer Rookie. Er hat viele Tests mit Red Bull und Toro Rosso absolviert und viel Zeit im Simulator verbracht", sagt Sainz. Außerdem habe er durch die Pirelli-Testfahrten Erfahrung mit den neuen Autos und den Reifen.

Super-Formula-Auto als gute Vorbereitung

"Er hat dem Team sehr gutes Feedback, technisches Verständnis und Speed gegeben. In dieser Hinsicht hat er bislang einen sehr soliden Job abgeliefert", lobt Sainz und sagt: "Wir erwarten, dass er das weiter so macht." Denn die Erfahrung in der Super Formula könnte sich für den Youngster in Suzuka wirklich auszahlen. Denn weil er dort technisch involvierter ist, habe er sich in diesem Bereich deutlich gesteigert: "Ich bin tiefer in die technischen Aspekte des Autos eingedrungen und daran gewachsen", sagt er.

Zum anderen ist der Super-Formula-Bolide eine echte Referenz - fast mehr noch als das GP2-Auto in Malaysia. War dort Gaslys Pole-Runde von 2016 fast zehn Sekunden langsamer als die schnellste Formel-1-Runde, ist es beim Japan-Vergleich deutlich geringer: 1:35.907 Minuten hieß die Pole-Zeit zu Saisonbeginn der Fernost-Serie, Nico Rosberg benötigte im Vorjahr 1:30.647 Minuten. Das heißt: Der Super-Formula-Bolide war nur etwas mehr als fünf Sekunden langsamer - und das auf einer anspruchsvollen Strecke wie Suzuka.

"Im Moment ist es für mich eines der Autos, das am nächsten an der Formel 1 dran ist", sagt Gasly über seine Vorerfahrung. "Es sind ziemlich konkurrenzfähige Autos mit viel Abtrieb. Außerdem sind sie ziemlich leicht: Das Auto wiegt weniger als 600 Kilogramm. Dadurch ist es in den Kurven sehr schnell", so der Franzose. "Es ist definitiv ein schnelles Auto, und ich habe Spaß daran, das zu fahren."

Keine Zeit für die Familie

Bei einer Sache muss sich Gasly aber im Vergleich zur Super Formula umgewöhnen: dem Trubel, der in der Formel 1 herrscht. "Es war viel stressiger als erwartet. Am Ende hast du nicht eine Sekunde für dich selbst", merkt der amtierende GP2-Meister an. "Ich war überrascht, dass ich nicht einmal fünf Minuten Zeit hatte, um mich mit meinen Eltern zusammenzusetzen." Lediglich nach dem Qualifying fand er kurz Zeit für die extra angereiste Familie.

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2004-2017
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Christian Klien (2004-2006): Mit Unterstützung von Red Bull debütiert der Österreicher 2004 bei Jaguar in der Formel 1. Nach der Übernahme des Rennstalls durch den Engergy-Drink-Hersteller fährt Klien auch 2005 und 2006 bei den meisten Grands Prix für das nun Red-Bull-Racing genannte Team an der Seite von David Coulthard. Ende 2006 scheidet Klien nach Streitigkeiten über einen Wechsel in die ChampCar-Serie aus dem Red-Bull-Kader aus. Später ist der Österreicher Testfahrer für Honda und BMW-Sauber und fährt 2010 drei Rennen für HRT.
Christian Klien (2004-2006): Mit Unterstützung von Red Bull debütiert der Österreicher 2004 bei Jaguar in der Formel 1. Nach der Übernahme des Rennstalls durch den Engergy-Drink-Hersteller fährt Klien auch 2005 und 2006 bei den meisten Grands Prix für das nun Red-Bull-Racing genannte Team an der Seite von David Coulthard. Ende 2006 scheidet Klien nach Streitigkeiten über einen Wechsel in die ChampCar-Serie aus dem Red-Bull-Kader aus. Später ist der Österreicher Testfahrer für Honda und BMW-Sauber und fährt 2010 drei Rennen für HRT.

"Ich hatte auch kaum Zeit, mich zu verabschieden, bevor sie zurück nach Frankreich geflogen sind", sagt er. Deswegen werden Mama und Papa an diesem Wochenende auch nicht in Japan sein. Doch stören tut ihn der Stress wenig: "Es ist positiver Stress, weil du Sachen tust, die du magst", lacht er. Den wird er in diesem Jahr sogar noch öfter verspüren, denn Red-Bull-Berater Helmut Marko kündigte an, dass Gasly die auch in den verbleibenden Rennen im Auto sitzen wird.

"Gasly wird auf jeden Fall die Saison zu Ende fahren", bestätigt er laut 'Auto Bild motorsport' und stellt ihm auch den Platz für 2018 in Aussicht. "Ich gehe davon aus, dass Gasly auch nächstes Jahr für Toro Rosso fährt", so der Österreicher. Einzig Austin ist für 2017 noch nicht entschieden, weil zeitgleich das Finale der Super Formula stattfindet und der Franzose Meister werden kann. Und wo? Na klar, Suzuka!

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