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Trotz Vorsprung auf Wehrlein: Leclerc fehlte "Selbstvertrauen"

Mit welchen Herausforderungen Formel-2-Ass Charles Leclerc bei seinem Sauber-Debüt konfrontiert war und welche Probleme Pascal Wehrlein bei Regen hatte

Charles Leclerc
Charles Leclerc hatte trotz des guten Tempos Mühe im Sauber
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sauber liegt auch in Sepang eine Sekunde hinter dem Rest des Feldes, aber das Thema des Tages war beim Schweizer Team definitiv die Premiere des angehenden Formel-2-Meisters Charles Leclerc. Der 19-jährige Monegasse übernahm im ersten Training auf feuchter Strecke den Boliden von Marcus Ericsson und war sogar um 0,372 Sekunden schneller als Stammpilot Pascal Wehrlein.

Dabei hatte der Ferrari-Schützling, der sich in Hinwil 2018 gute Chancen auf ein Renn-Cockpit ausrechnen darf, durchaus seine Mühe. "In den ersten vier oder fünf Runden hatte ich Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen", sagt Leclerc, der insgesamt acht schnelle Runden absolvierte, und Angst hatte, Ericssons Auto zu demolieren. "Ich hatte einfach nicht das Selbstvertrauen."

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Dazu kommt, dass ihm wegen der Servolenkung, die er aus der Formel 2 nicht gewohnt ist, das Gefühl für die Vorderachse fehlte: "Aber je mehr Runden ich fahre, desto besser wird es. Am Ende bin ich zufrieden mit dem, wie es gelaufen ist." Generell fährt er laut eigenen Angaben "gerne im Regen", aber im Simulator sei es kaum möglich, sich auf diese Bedingungen vorzubereiten.

Teamkollege Wehrlein litt laut eigenen Angaben im ersten Training unter "Bremsproblemen, die dann aber behoben werden konnten". Obwohl es am Nachmittag etwas besser lief, habe Sauber "weiterhin einen Rückstand zu unseren direkten Konkurrenten". Teamkollege Ericsson, der durch die Leclerc-Premiere nur am Nachmittag zum Einsatz kam, musste zunächst seinen Trainingsrückstand aufholen und hatte dann "Schwierigkeiten, die Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen".

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