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Sebastian Vettel warnt: Noch offene Fragen bei Halo

Halo wird 2018 in der Formel 1 obligatorisch werden, doch Sebastian Vettel ist noch nicht überzeugt - Er vertraut bei der Lösung voll und ganz der FIA

Sebastian Vettel, Halo
Sebastian Vettel sieht noch viele offene Fragen bei Halo
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nur einmal hat Sebastian Vettel bislang das Cockpitschutzsystem "Halo" an einem Formel-1-Boliden getestet. 2016 führte er beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi den Cockpitschutz aus. Der viermalige Weltmeister gehört generell zu den Befürwortern des Cockpitschutzes. Trotzdem ist er noch nicht restlos überzeugt. FIA-Chef Jean Todt hat das eigentlich schon aufs Abstellgleis geschobene Halo-System für 2018 durchgeboxt, nachdem der neue Cockpitschutz "Shield" ausgerechnet bei Vettel durchgefallen war.

Obschon er stets betont hat, dass eine Form des Cockpitschutzes in der Formel-1-Saison 2018 eingeführt werden musste, warnt der Ferrari-Pilot vor Schwachstellen am System. Noch immer gibt es nämlich mehr offene Fragen als Antworten. "Es ist definitiv anders und man muss sich darauf einstellen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich noch nicht so viel damit gefahren bin", lacht er. "Aber es gibt Szenarien, die wir durchgehen müssen, wie etwa beim Boxenstopp... Wo die Lichter an der Box und auf der Strecke platziert werden müssen. Das sind noch Dinge, die wir austarieren müssen."

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Doch dafür läuft allmählich die Zeit davon: Es gibt in der Formel-1-Saison 2017 nur noch sechs Freie Trainings, in denen solche Fragen ausgeräumt werden können. Ansonsten müssten sich Fahrer und FIA auf Simulator- und Testfahrten verlassen. "Ich denke, es wäre ganz nützlich, wenn wir bei den Wintertestfahrten die Strecke auf gewisse Weise präparieren könnten, damit wir all diese Dinge durchgehen können", schlägt der Ferrari-Pilot vor.

Er verweist auf offene Fragen bei der Positionierung mehrerer Komponenten: "Es geht um Spiegel und Lichtsignale an der Strecke - müssen sie höher oder tiefer? Ich weiß es nicht. Auch die Startampeln, weil sie manche Fahrer wegen dem Halo nicht sehen können und so weiter..." Wer dabei in der Pflicht ist, steht für ihn außer Frage: "Es liegt an der FIA, die nötigen Informationen zu sammeln und die richtigen Entscheidungen zu treffen."

Nur eines ist sicher: Die Probleme mit Shield werden sich nicht wiederholen. Vettel hatte sich in Silverstone über Verzerrungen des Blickfelds und Schwindelgefühle beschwert. Was ihm einiges an Kritik angebracht hat, weil Kampfjet-Piloten mit demselben Phänomen scheinbar keine Probleme haben. Vettel wehrt sich: "Ein Jet-Pilot schaut nie in diese Extrembereiche der Kuppel. Wo der "Shield" für ihn beginnt, sind bereits seine Instrumente. Wir aber sitzen viel tiefer im Cockpit und müssen daher durch die extreme Krümmung schauen. Das war das größte Problem."

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