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Neuer Zuschauerrekord, neuer Name: 167.000 Fans in Monza

Das Autodromo Nazionale wird künftig auf den Namen eines Mineralölkonzerns hören - In den Königlichen Park kamen ein Drittel mehr Zuschauer als im Vorjahr

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Publikumserfolg in Italien: Die Fans in Monza kamen in Scharen zur Formel 1
Publikumserfolg in Italien: Die Fans in Monza kamen in Scharen zur Formel 1

(Motorsport-Total.com) - Der Italien-Grand-Prix am vergangenen Wochenende war für die Streckenverantwortlichen ein Publikumserfolg. Am gesamten Rennwochenende säumten den Königlichen Park in Monza 167.000 Zuschauer und damit 27.000 Menschen mehr als vor einem Jahr. Liberty Medias Marketingchef Sean Bratches ist begeistert: "Die Rekordzahlen bestätigen, wie die Formel 1 die Fantasie der Menschen ankurbelt", sagt er. "Eine Steigerung von einem Drittel im Vergleich zu 2016 ist unglaublich."

Hinzu kommt, dass Monza auch seinen Hausrekord aus dem Jahre 2013 um 15,7 Prozent steigerte, was mit der Spannung im WM-Kampf, dem Erstarken der Ferrari-Mannschaft und der Attraktivität der novellierten Formel-1-Boliden zu tun haben könnte. Alleine am Rennsonntag säumten 75.000 Fans das Gelände - 5.000 mehr als vor Jahresfrist. Am Donnerstag waren es 12.000, am Freitag 34.000 und am Samstag 46.000 trotz des Dauerregens, was Bratches besonderen Respekt abringt.

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Für die zuletzt in finanziellen Problemen befindlichen Organisatoren war das Wochenende jedoch nicht nur wegen des vollen Hauses ein Zeichen für die Zukunft. Monza gab einen Sponsorendeal bekannt: Das Autodromo Nazionale wird in den kommenden drei Jahren auf den Namen "Monza Eni Circuit" hören. Der in Deutschland als Agip bekannte Mineralölkonzern hat sich überraschend die Namensrechte an der Traditionsrennstrecke bis einschließlich der Saison 2019 gesichert.

Damit ist Monza nach dem ehemaligen Österreichring in Spielberg (früher A1-Ring, nun Red-Bull-Ring) die zweite Bahn im aktuellen Formel-1-Kalender mit Sponsor im Namen. "Mit der Partnerschaft trägt Eni dazu bei, dass eine der ältesten Rennstrecken der Welt geschützt wird", argumentiert Unternehmensvorstand Claudio Granata und greift so Traditionalisten vor, denen der Deal ein Dorn im Auge sein dürfte. Allerdings wird es für Monza nach den roten Zahlen der Vergangenheit wenig Alternativen gegeben haben als dem Beispiel aus dem Fußball-Business Folge zu leisten.

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