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Max Verstappen: Formel 3 ist der Formel 1 sehr ähnlich

Ein Mammutrkalender und ein Auto mit vielen Set-up-Möglichkeiten: Der Niederänder erklärt, was die Formel 3 zur perfekten Schule für die Königsklasse macht

Max Verstappen
Max Verstappen als Formel-3-Pilot: Hier holte er sich den Schliff für die Formel 1
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Talent Max Verstappen hat die Formel-3-EM als Patentweg in die Königsklasse beschrieben. Der Niederländer, der das Championat 2014 als Dritter abschloss, schwärmt in den höchsten Töne von der Serie: "Ich habe sehr viel gelernt", sagt er über seine Zeit in der unter dem FIA-Banner ausgetragenen Kategorie, die er offenbar noch über die Formel 2 stellt: "Technisch ist das Auto das, welches einem Formel-1-Wagen am nächsten kommt, weil sich dort so viel verstellen lässt."

Gefahren wird mit einem 565 Kilogramm schweren Boliden, der über einen einen Zweiliter-Verbrennungsmotor mit 240 PS (geliefert von Mercedes und von Volkswagen) verfügt. Das Einheitschassis wird von Dallara produziert. Aus Verstappens Sicht das richtige Rezept, um den Nachwuchs für die Beletage zu schulen: "Sonst wäre ich nicht so schnell in die Formel 1 gekommen", weiß er.

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In der Tat ist Verstappen, der zuvor nur im Kartsport unterwegs war und anschließend direkt zu Toro Rosso ging, das beste Beispiel für die Güte der Formel 3 als Talentschuppen. Denn auch der 2014er-Champion Esteban Ocon - heute bei Force India - konnte es sich leisten, die damalige GP2 zu umgehen und trotzdem als voll ausgebildeter Pilot in den Kreis der Besten vorzustoßen. Jüngst vollführte Williams' 18-jähriger Youngster Lance Stroll den direkten Aufstieg in die Formel 1.

Verstappen hält es für einen Teil des Erfolgsrezepts, dass die Meisterschaft einen straffen Terminplan hat und an einem Rennwochenende drei Wertungsläufe austrägt - mehr als die Hälfte davon auf Strecken, die auch die Königsklasse ansteuert. "Das Gute an der Formel 3 ist, dass so viele Rennen gefahren werden. Heute sind es 30 pro Saison. Es war toll, auch zwei Trainings und zwei Qualifyings zu haben", erklärt der Red-Bull-Pilot.

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