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Manager: Renault nicht die einzige Option für Robert Kubica

Kubica-Manager Alessandro Alunni Bravi spielt den Besuch seines Schützlings in Monza herunter, stellt aber klar: "Robert kann ein Formel-1-Auto fahren"

Robert Kubica
Robert Kubica visiert für 2018 sein Comeback in der Formel 1 an
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem erfolgreichen Formel-1-Test mit Renault hat Robert Kubica das Interesse mehrerer Teams geweckt. Nicht nur in der Königsklasse interessiert man sich für den Polen. Seine Zukunftspläne bleiben aber weiter unklar.

Kubica besuchte am Freitagmorgen das Fahrerlager der Formel 1 in Monza. Der Pole war damit das erste Mal seit dem Grand Prix von Abu Dhabi 2010 wieder an einem Rennwochenende im Paddock. Er trug dabei keine Renault-Teamkleidung und war die meiste Zeit im neutralen Pirelli-Motorhome zu Gast.

Kubicas Manager Alessandro Alunni Bravi erklärt, die aktuelle Situation des Polen sei schwierig. Kritisch sei dabei vor allem die Haltung Renaults. Das französische Werksteam hat laut eigener Aussage noch nicht alle nötigen Informationen über das Potential Kubicas. Bis zum Test im Anschluss an das Formel-1-Finale in Abu Dhabi gibt es allerdings keine Testmöglichkeit mehr.

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"Robert war nur hier, um ein paar Freunde zu treffen", so Bravi gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Er war nur in Ungarn im Paddock, und das war außerhalb eines Rennwochenendes. Es war also eine gute Gelegenheit für ihn, und er hatte kein Problem, in das Fahrerlager zu kommen. Es ist ganz natürlich für ihn, ein paar Freunde zu besuchen. Es gab keinen anderen Grund für den Besuch."

Kubica freut sich über herzliche Aufnahme

"Die Leute machen ihm ein bisschen Druck und wollen ihn unbedingt wieder in der Formel 1 sehen. Das gibt ihm zusätzliche Motivation. Er freut sich sehr über den Zuspruch und dass die Leute ihn hier willkommen heißen."

Auf die Frage, ob neben Renault auch andere Teams Interesse an Kubica angemeldet hätten, antwortet Brevi offen: "Natürlich war der Test besser als alle erwartet hatten, selbst im Fahrerlager der Formel 1. Es gibt Interesse an ihm, sowohl in der Formel 1 als auch außerhalb."

Sollte Kubica kein Renncockpit in der Königsklasse bekommen, sei das Ziel die LMP1-Kategorie der Langstrecken-WM WEC, so Bravi. Seit dem Test am Hungaroring habe es keine neuen Entwicklungen gegeben.

Der Pole sei aber imstande, einen aktuellen Formel-1-Boliden ohne Einschränkungen zu bewegen: "Nach dem Test können wir auf jeden Fall sagen: Robert hat keine Zweifel mehr und kann ein Formel-1-Fahrzeug ohne jegliche Einschränkungen fahren."

Noch keine konkreten Aussagen

Über die Zukunft kann Bravi keine weiteren Auskünfte erteilen. Dabei unterstreicht er aber, an einer Lösung für seinen Schützling zu arbeiten: "Es ist keine verschwendete Zeit, denn wir arbeiten ständig an seiner Zukunft. Es gibt nicht wirklich viel zu sagen. Wir müssen einfach die Gelegenheit ergreifen und ein Team finden, das Robert aus voller Überzeugung anstellt."

Bravi weist Spekulationen zurück, Kubica habe den Besuch in Monza dazu genutzt, um mit anderen Teams Gespräche über seine Formel-1-Rückkehr zu forcieren. Auch dass der Pole keine Teamkleidung von Renault getragen habe, sei unbedeutend.

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1950-2016
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Der Italien-Grand-Prix wird zum 68. Mal ausgetragen. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 war das Rennen immer im Kalender, und nur einmal wurde es nicht in Monza ausgetragen. Also die Traditionsstrecke vor den Toren Mailands 1980 renoviert wurde, zog das Rennen nach Imola um.
Der Italien-Grand-Prix wird zum 68. Mal ausgetragen. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 war das Rennen immer im Kalender, und nur einmal wurde es nicht in Monza ausgetragen. Also die Traditionsstrecke vor den Toren Mailands 1980 renoviert wurde, zog das Rennen nach Imola um.

"Dahinter steckt keine Strategie. Robert hat sich im letzen Moment dazu entschieden, das Rennen zu besuchen. Es war nichts geplant und es gibt auch keine Gespräche hinter den Kulissen. Er war einfach glücklich, wieder im Paddock zu sein. Wir sind Renault so dankbar für die Möglichkeit, die sie ihm gegeben haben."

"Ich denke, jeder hat gesehen, was Robert kann. Der Paddock ist nicht der richtige Ort, um mit Leuten zu sprechen, glaube ich. Er hat einfach entspannt, ohne dabei an die Formel 1 zu denken. Er hatte auch keine Treffen im Kopf", so Bravi.

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