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Kimi Räikkönen: Pole-Position in letzter Kurve verloren

Kimi Räikkönen hatte die Chance auf seine zweite Saisonpole, doch in der letzten Kurve vergab der Finne den Matchball - Trotzdem herrscht Zufriedenheit

Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen
Am Ende konnte Kimi Räikkönen Lewis Hamilton nur zur Pole gratulieren
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel Letzter, Lewis Hamilton Erster - es hätte kaum schlechter für Ferrari kommen können. Zumindest hatte Kimi Räikkönen die Chance, die Pole des Mercedes-Piloten noch zu verhindern, doch weil er in der letzten Kurve einen Fehler machte und die Haarnadel nicht richtig erwischte, musste er sich hinter dem WM-Führenden einordnen - und zwar um 45 Tausendstelsekunden.

Dabei lag Räikkönen nach zwei Sektoren sogar vorne. Im ersten Abschnitt verlor er gerade einmal fünf Tausendstelsekunden auf Hamiltons Bestzeit, im zweiten fuhr er dafür eine neue absolute Bestzeit und lag gut eine halbe Zehntelsekunde voraus - doch der letzte Abschnitt kostete ihm wieder eine Zehntelsekunde.

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"Es ist okay, aber wenn man so nah dran ist, ist es enttäuschend", seufzt der "Iceman" nach dem Qualifying von Sepang. Der Finne verpasste damit seine zweite Saisonpole nach Monaco - und überhaupt erst die zweite in seiner zweiten Formel-1-Karriere. Schon in Sotschi hatte Räikkönen eine mögliche erste Startposition in der letzten Kurve verschenkt, jetzt sorgte er damit für die 70. Pole von Lewis Hamilton.

Doch eigentlich nimmt es der 37-Jährige relativ gelassen hin: "Ich habe das Beste herausgeholt. Es gibt immer Stellen, an denen man sich verbessern kann, aber man bekommt es nirgendwo 100 Prozent perfekt hin", zuckt er mit den Schultern. Und eigentlich ist er sogar relativ zufrieden: "Ich bin ziemlich glücklich, weil die Dinge das ganze Wochenende über ziemlich gut liefen und wir morgen ein gutes Auto haben werden."

Das ist bisher das große Faustpfand Ferraris an diesem Wochenende. Der SF70H ist der direkten Konkurrenz wohl eine Nasenlänge voraus, wie man auch bei Mercedes zugeben muss: "Kimi war bis Kurve 14 vorne, dann hat er einen Fehler gemacht. Auf der Stoppuhr wäre er vielleicht einen Tick schneller gewesen", glaubt Motorsportchef Toto Wolff, dass die Silberpfeile in diesem Fall Glück hatten - auch weil Vettel nach einem Defekt nicht eingreifen konnte.

"So läuft es manchmal", kommentiert Räikkönen und schöpft Hoffnung daraus, dass das Auto morgen im Rennen gut performen könnte. "Das Rennen ist lang, und wir haben ein gutes Auto", sagt er. Läuft alles glatt, könnte für ihn sogar der erste Saisonsieg herausspringen, nachdem Vettel von ganz hinten erst einmal nach vorne kommen muss. Dazu gilt es aber vor allem zwei Sachen zu tun: Lewis Hamilton überholen und den Start überstehen.

"Morgen versuchen wir, weiter als 100 Meter zu kommen", zielt Räikkönen auf den Start von Singapur ab, als sich beide Ferrari gegenseitig eliminierten. Sollte das gelingen, winkt sogar die Führung, denn der Weg in die erste Kurve ist in Sepang ziemlich lang. "Wenn du einen guten Start hast, wirst du davon gut profitieren können", nickt der Finne. "Die ersten Kurven sind eng, von daher passiert hier normalerweise eine Menge. Wir versuchen sicherzustellen, dass wir gut durch die ersten Kurven kommen, dann sehen wir weiter."

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