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Keine Stallregie: Force India lässt Fahrer "vernünftig" kämpfen

Force India möchte Sergio Perez und Esteban Ocon weiterhin gegeneinander fahren lassen - Im Duell der beiden werden die Regeln ab sofort aber deutlich verschärft

Sergio Perez, Esteban Ocon
Sergio Perez und Esteban Ocon haben sich erst einmal wieder vertragen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Bei Force India haben sich die Gemüter nach den Zwischenfällen in Spa langsam wieder beruhigt. Nicht nur Esteban Ocon und Sergio Perez haben - zumindest vorläufig - wieder Frieden geschlossen, auch die Teamführung zeigt sich vor dem Rennen in Monza deutlich entspannter als am Wochenende zuvor. Während damals sogar noch von einer Rennsperre die Rede war, falls es zu weiteren Zwischenfällen kommen sollte, gibt man sich nun wieder ganz gelassen und optimistisch.

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"Man muss akzeptieren, dass wir zwei tolle und sehr talentierte Fahrer haben. Beide sind sehr fokussiert und sehr entschlossen", erklärt der stellvertretende Teamchef Robert Fernley gegenüber 'Motorsport-Total.com' und verrät: "Das ist genau das, was wir wollen. Das wollen wir in keinster Weise abschwächen." Zahnlose Fahrer möchte man im Cockpit nämlich ebenfalls nicht haben.

"Ich glaube, dass sie beide eingesehen haben, dass sie Fehler gemacht haben", gibt Fernley ohnehin Entwarnung und erklärt: "Es sind intelligente Jungs, und sie haben das unter sich geregelt und eingesehen, dass es ihrer Karriere nicht helfen wird." Fernley warnt: "Sie müssen dafür sorgen, dass ihre Reputation intakt bleibt. Denn es gibt für beide auch noch eine Zukunft nach Force India."

Und in der Vergangenheit haben Teams durchaus schon einmal auf die Verpflichtung eines Fahrers verzichtet, weil dieser als "schwierig" gilt. Fernley rät Ocon und Perez, nicht ebenfalls in diese Kategorie abzurutschen. Zur Sicherheit habe den beiden aber auch Teamchef Vijay Mallya noch einmal ins Gewissen geredet. "Vijay hat in den vergangenen Wochen ein bisschen interveniert - und ich glaube, das liegt jetzt hinter uns", so Fernley.

Denn Priorität haben nun andere Dinge. "Aus Sicht des Teams müssen wir dafür sorgen, dass der vierte Platz gesichert ist. Das ist für das Team sehr wichtig", erinnert Fernley. In der WM liegt Force India mit 103 Punkten aktuell auf Rang vier. Williams auf Platz fünf sammelte bisher gerade einmal 45 Zähler. Wirklich große Sorgen muss man sich - zumindest aktuell - also wohl nicht machen.

Möglicherweise auch aus diesem Grund möchte man Ocon und Perez zunächst einmal weiterhin gegeneinander fahren lassen. "Wir wollen das nicht verhindern", stellt Fernley klar und erklärt: "Es gibt im Rennen einige Situationen, die Du nicht kontrollieren kannst - zum Beispiel den Start. Wie soll man einen Start kontrollieren, wenn dort Autos in alle möglichen Richtungen fahren?"

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1950-2016
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Der Italien-Grand-Prix wird zum 68. Mal ausgetragen. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 war das Rennen immer im Kalender, und nur einmal wurde es nicht in Monza ausgetragen. Also die Traditionsstrecke vor den Toren Mailands 1980 renoviert wurde, zog das Rennen nach Imola um.
Der Italien-Grand-Prix wird zum 68. Mal ausgetragen. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 war das Rennen immer im Kalender, und nur einmal wurde es nicht in Monza ausgetragen. Also die Traditionsstrecke vor den Toren Mailands 1980 renoviert wurde, zog das Rennen nach Imola um.

"Wir wollen, dass sie gegeneinander fahren - aber wir wollen, dass sie es vernünftig machen. Darauf liegt der Fokus innerhalb des Teams", sagt Fernley, der außerdem verrät, dass eine Rennsperre sowieso nie eine ernsthafte Option gewesen sei. "Ich denke nicht, dass es so etwas Drakonisches sein muss", winkt er ab. Allerdings werde man die beiden Piloten "etwas stärker" als bisher ermahnen, auf sauberes Racing zu achten.

Etwas Positives kann Fernley der Sache sogar auch noch abgewinnen. Es sei in gewisser Hinsicht auch ein "schönes Problem", weil es zeige, dass Force India auf dem Weg zu einem Spitzenteam sei. "Alle Topteams haben irgendwann einmal dieses Problem (Ärger zwischen Teamkollegen; Anm. d. Red.). Alle lösen es und machen dann weiter. Es ist ein ganz normaler Prozess", erklärt Fernley. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie lange der interne Frieden hält ...

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