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Häkkinen: Darum hat es die Jugend leichter in der Formel 1

Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen glaubt, dass die jungen Fahrer es heute leichter in der Formel 1 haben: "Sie müssen sich um nichts kümmern"

Mika Häkkinen
Mika Häkkinen war bei seinem Formel-1-Debüt 22 Jahre alt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Bei seinem Debüt in der Formel 1 2015 war Max Verstappen mit gerade einmal 17 Jahren der jüngste Formel-1-Pilot aller Zeiten. Einen Führerschein für ein normales Straßenauto besaß der Niederländer zu dem Zeitpunkt noch nicht. Eine Superlizenz, also den Formel-1-Führerschein, aber schon. Lance Stroll, der seit diesem Jahr mit Williams in der Königsklasse fährt und in seinem Premierenjahr die Höhen und Tiefen in der Weltmeisterschaft zu spüren bekommt, war bei seinem Formel-1-Debüt mit 18 Jahren nicht viel älter als der Red-Bull-Pilot damals.

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Mika Häkkinen war bei seiner Formel-1-Premiere 22 Jahre alt und gewann im Alter von 30 Jahren seinen ersten von zwei Weltmeistertiteln in der Königsklasse. Der ehemalige McLaren-Pilot ist der Meinung, dass es die Jugend von heute deutlich leichter hat, sich in der Formel 1 zurechtzufinden. "Was den jungen Fahrern in der heutigen Zeit sicherlich hilft, ist, dass die Formel 1 sehr professionell geworden ist", so der Ex-Formel-1-Pilot im 'Formula1'-Facebook-Interview.

Vom Fitnessprogramm über das mentale Training bis hin zur Reiseorganisation und der Terminplanung: Alles wird zentral vom Team koordiniert und organisiert. Die einzige Aufgabe der Fahrer sei es, ihr Zuhause zu verlassen, den Reisepass einzupacken und an der Strecke anzukommen, sagt der Finne. "Um ihr Visum oder Flugticket, auch um ihre Terminplanung brauchen sie sich nicht zu kümmern, all das wird von ihrem Team organisiert. Das wird ihnen alles abgenommen und sie müssen nur an der Strecke ankommen", weiß Häkkinen.

Durch die Beschränkung der Testfahrten und das Verbot von Tests während der Saison hätten die Fahrer zwischen den Rennen mehr Zeit zur Verfügung. Ihre Freizeit verbringen die Piloten der heutigen Generation auf unterschiedliche Art und Weise: Der eine nutzt die Zeit zum Trainieren, der andere jettet durch die Welt und geht auf Partys. Bei einem 20-Rennen-umfassenden Kalender bleibt den Piloten aber ohnehin wenig Freizeit.

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31.08.-03.09.2017
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In Italien Ferrari-Fahrer zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Kimi Räikkönen huscht bei der Formel-1-Parade in der Mailänder Innenstadt angesichts des Rummels sogar so etwas wie ein Lächeln übers Gesicht. Auch wenn er prinzipiell bei seiner Haltung bleibt: Spaß an der Königsklasse macht ihm nicht das Drumherum, sondern das Rennfahren.
In Italien Ferrari-Fahrer zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Kimi Räikkönen huscht bei der Formel-1-Parade in der Mailänder Innenstadt angesichts des Rummels sogar so etwas wie ein Lächeln übers Gesicht. Auch wenn er prinzipiell bei seiner Haltung bleibt: Spaß an der Königsklasse macht ihm nicht das Drumherum, sondern das Rennfahren.

Zu Häkkinens Formel-1-Zeit war dies noch anders und eine Formel-1-Saison endete teilweise schon im Oktober. Seit einigen Jahren erstreckt sich der Formel-1-Kalender von März bis Ende November. Mit anschließenden Testfahrten nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi kamen die Teammitglieder oft erst am ersten Advent von einer langen Saison zurück nach Hause.

Statt während Testfahrten das Auto kennenzulernen hat die heutige Rennfahrer-Generation den Rennsimulator als wichtiges Lernutensil. Auch der Fortschritt des Internets trägt zu ihrer Entwicklung als Renn-Profi bei. "Das Internet liefert viele Daten über die Formel 1. Wenn du eine Leidenschaft für die Formel 1 hast, dann kannst du so viel darüber lernen, bevor du je einen Fuß in einen Formel-1-Boliden gesetzt hast", so der zweimalige Formel-1-Weltmeister, der nicht glaubt, dass Verstappen, Stroll und Co. zu jung für die Formel 1 sind.

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