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Gerhard Berger: Dietrich Mateschitz ist nicht Formel-1-müde

Warum Gerhard Berger nicht glaubt, dass Red Bull in einigen Jahren aus der Formel 1 aussteigen wird, und er damit rechnet, dass Honda auf die Siegerstraße findet

David Coulthard, Dietrich Mateschitz, Gerhard Berger
Gerhard Berger glaubt nicht, dass Mateschitz genug von der Formel 1 hat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Immer wieder tauchen rund um das Red-Bull-Team Verkaufsgerüchte auf: Lange wurde in diesem Zusammenhang Volkswagen als möglicher Käufer genannt, zuletzt war es die Volkwagen-Tochter Porsche, die im Zentrum der Spekulationen stand. Nach dem WEC-Ausstieg liebäugelt die Truppe von Fritz Enzinger mit einem Formel-1-Comeback als Motorenhersteller. Durch eine Übernahme des Red-Bull-Teams könnte man ab 2021 sogar als Werksteam an den Start gehen. Aber ist Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz überhaupt Formel-1-müde?

"Formel-1-müde ist glaube ich falsch", widerspricht Ex-Rennfahrer und Mateschitz-Intimus Gerhard Berger gegenüber dem 'ORF'. Dennoch sei der Österreicher mit der aktuellen Lage seines Teams "nicht happy". Der Grund dafür ist laut Berger die ungünstige Situation im Motorenbereich. Mateschitz habe "nach wie vor ein super-starkes Team, und selbst in dieser schwierigen Zeit ist kaum jemand von dem Team weggegangen, vor allem Newey an der Spitze. Dann aber keinen Motor zu haben, der einem Titelchancen bringt, ist auf Dauer frustrierend."

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Dass Mateschitz, dessen Rennstall von 2010 bis 2013 alles gewann, aber seit der Einführung des Hybrid-Motorenreglements nur noch in Ausnahmesituationen um Siege mitfährt, das Handtuch werfen könnte, kann sich Berger dennoch nicht vorstellen. "Red Bull hat da schon immer einen langen Atem. Und bei solchen Dingen braucht man den auch", erklärt der einstige Mitbersitzer des Red-Bull-B-Teams Toro Rosso. "Es kann nicht immer gutgehen."

Warum Berger an das Ende der Red-Bull-Durststrecke glaubt

Berger glaubt, dass die harten Jahre für Red Bull bald vorbei sein werden. Das führt er auf das Ende der Zusammenarbeit mit Renault im Jahr 2019 und den Neustart mit Honda zurück: "Jetzt sind zwar schwierige Zeiten angesagt, aber schön langsam sieht man wieder Licht am Ende des Tunnels. Jetzt kommt Honda zu Toro Rosso, und dadurch bewegt sich was."

Eine interessante Aussage, da McLaren in den vergangenen drei Jahren an den Japanern komplett verzweifelte und freiwillig auf die Finanzspritze aus Japan verzichtet, wenn man dafür mit den Renault-Antriebseinheiten fahren darf.

Berger, der in seinen eigenen McLaren-Zeiten auch mit Honda arbeitete, sieht die Situation trotzdem alles andere als hoffnungslos: "Ich glaube an Honda. Die haben eine sportliche Kultur im Unternehmen, die haben die Ressourcen und die finanziellen Möglichkeiten. Wenn jetzt bei Toro Rosso auch ein bisschen Red-Bull-Mentalität hineinkommt, dann könnte es durchaus sein, dass Honda wieder zu alter Form zurückkommt und Top-Motoren baut."

Aston Martin: Mehr als nur ein Sponsor?

Ab 2019 werden aber nicht nur die Antriebseinheiten bei Red Bull neu sein, sondern auch der Teamname, wie man kürzlich bekanntgegeben hat: Dann wird das Team im vollen Namen Aston Martin Red Bull Racing heißen. Ein Vorbote auf eine zukünftige Antriebszusammenarbeit mit dem britischen Traditionshersteller?

"Da müssen wir erst einmal das neue Motorenreglement abwarten", glaubt Berger. "Bis dahin wird sich niemand die Finger verbrennen, weil dieses heutige Motorenreglement extrem schwierig zu handlen ist." Obwohl man dies ab 2021 etwas vereinfachen wolle, glaubt der zehnmalige Grand-Prix-Sieger nicht, dass Aston Martin der Herausforderung gewachsen wäre: "Ob Aston Martin die Ressourcen und Möglichkeiten hat, weiß ich nicht und bezweifle ich. Es sind schon finanzielle Mittel notwendig, die es Aston Martin schwer machen, das zu stemmen."

Liberty will Red Bull in der Formel 1 halten

Eines ist trotz der schwierigen Situation jedenfalls schon jetzt klar: Liberty Media will Red Bull auf keinen Fall aus der Formel 1 verlieren. "Red Bull ist aus Markensicht ein ganz zentraler Player in der Formel 1", erklärt der für die Vermarktung zuständige Liberty-Manager Sean Bratches gegenüber 'Sky Sports F1'.

Was abgesehen von der Tatsache, dass Red Bull einen Grand Prix und zwei Teams stellt, für den österreichischen Energy-Drink-Konzern spricht? "Bei ihnen handelt es sich um eine coole, hippe, junge Marke", argumentiert Bratches. "Ich glaube nicht, dass es auf diesem Planeten Firmen gibt, die ihre Marke besser in Szene setzen als Red Bull. Sie haben ein großartiges Management-Team, das alles genau durchdenkt."

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