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Formel 1 für Halo nur der erste Schritt: F2, Formel E, IndyCar ...

Die FIA möchte das Halo-System nicht nur in der Formel 1 einsetzen, sondern es auf die weiteren Formelserien anwenden: Formel 2 2018 auch mit Halo

Lewis Hamilton
Nicht nur Lewis Hamilton wird sich an Halo im Auto gewöhnen müssen
© Speedpictures.de

(Motorsport-Total.com) - Dass die Formel 1 für die Saison 2018 Halo einführen wird, hat auch Auswirkungen auf die anderen Motorsportserien. Denn der Kopfschutz ist gekommen, um zu bleiben - und zwar flächendeckend im Formelsport. Laut FIA-Sicherheitschef Laurent Mekies sieht der Plan vor, Halo auch in anderen Kategorien einzusetzen. "Es würde keinen zusätzlichen frontalen Schutz ohne die Möglichkeit geben, es auch in anderen Formelserien einzusetzen", sagt er zu 'Motorsport-Total.com'.

"Das bedeutet nicht, dass es genau die gleichen Versionen sein müssen - aber das Konzept", so Mekies weiter. "Niemand würde akzeptieren, dass man nur die Top-Jungs schützt." Erste Auswirkungen haben sich bereits gezeigt: Am vergangenen Wochenende in Monza wurde das neue Auto der Formel 2 2018 vorgestellt - es war das erste offiziell präsentierte Fahrzeug mit Halo.

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Auch weitere Nachwuchsserien sollen nachziehen. Zudem erwägt auch die Formel E mit der Einführung des neuen Boliden zur Saison 2018/19, den Heiligenschein zu übernehmen. Und selbst die IndyCar-Serie beschäftigt sich nach dem tödlichen Unfall von Justin Wilson vor zwei Jahren intensiv mit Konzepten für einen zusätzlichen Kopfschutz.

Das neue Formel-2-Auto: der F2 2018

Monza, Italien


31.08.2017
Foto 1 von 14

Dass die Formel 1 in dieser Sache Vorreiter ist, ist für den FIA-Sicherheitschef eine logische Angelegenheit: "Die Formel 1 ist das beste Umfeld, um solche Dinge zu experimentieren und nachzuforschen. Von daher ist es natürlich, dass wir es dort entwickeln. Aber die Intention ist, das auch nach unten weiterzureichen."

Doch wie immer hören die Sicherheitsbemühungen des Automobil-Weltverbandes nicht dort auf. Man werde weiter nach neuen Sicherheitsfeatures streben, um die Gefahren weiter zu bändigen. "Weil in der Formel 1 alles an das Limit gebracht wird, gibt es überall Auswirkungen. Sobald man etwas ändert, gibt es Konsequenzen für etwas anderes, über das man danach plötzlich mehr spricht", so Mekies.

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