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Formel-1-Bosse kämpfen um Honda-Verbleib

Alles deutet auf eine Trennung zwischen Honda und McLaren hin: Wie FIA-Boss Jean Todt und Liberty derzeit daran arbeiten, die Japaner doch im Sport zu halten

Masashi Yamamoto
Honda-Motorsportchef Masashi Yamamoto war in Monza ein gefragter Mann
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Alles deutet derzeit darauf hin, dass McLaren seinen einstigen Erfolgspartner Honda verlässt und eine Bekanntgabe von Renault als neuer Antriebspartner nur noch eine Frage der Zeit ist. Dann würde auch der frustrierte Superstar Fernando Alonso an Bord bleiben. Doch was wird aus Honda? Wenn sich die gedemütigten Japaner nicht mit Toro Rosso einigen, dann müsste man die Formel 1 durch die Hintertür verlassen.

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' läuft derzeit hinter den Kulissen ein Rettungsplan, um Honda in der Formel 1 zu halten. In Monza trafen sich FIA-Boss Jean Todt und der Liberty-Vermarktungschef Sean Bratches mit Honda-Motorsportchef Masashi Yamamoto, um die Zukunft zu besprechen. Daraufhin drückte Todt zusätzlich in einem Brief aus, wie sehr er sich wünsche, dass die Japaner die Formel 1 nicht verlassen.

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"Wir wollen Honda nicht verlieren", stellt Bratches gegenüber 'Motorsport-Total.com' klar. "Bei Honda handelt es sich um einen langjährigen wertvollen Partner der Formel 1. Wir tun derzeit alles, um die betroffenen Parteien zu einem Formel-1-Verbleib zu ermutigen und zu wachsen, denn wir glauben, dass die Formel-1-Zukunft große Möglichkeiten mit sich bringt. Und wir brauchen alle in diesem Sport, damit das Geschäft funktioniert."

Liberty Media, Inhaber der kommerziellen Rechte der Formel 1, bemüht sich laut Angaben um eine klare Kommunikation mit Tokio. "Wir haben keine versteckten Pläne, sondern legen bei allen Parteien nur unsere Sicht der Dinge dar. Und wir sind zuversichtlich, dass es eine Lösung gibt."

Man darf also gespannt sein, ob es tatsächlich zu einer Einigung zwischen dem Red-Bull-Konzern und Honda kommen wird. Für die Österreicher wäre dies möglicherweise eine Gelegenheit, da man so einen Werkspartner für das A-Team gewinnen könnte, sollten sich die Japaner nach den bitteren Jahren mit McLaren in der Formel 1 etablieren.

Mit Renault ist man seit Einführung des neuen Antriebsreglements unzufrieden. Dazu kommt, dass die Franzosen seit dem Vorjahr auch als Werksteam agieren und Red Bull somit klaren Kundenstatus hat.

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