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Drink mit Eddie Irvine: Was in Melbourne wirklich passiert ist

Die neue Folge: Eddie Irvine erklärt, warum er nach Melbourne 1996 ein Jahr lang nicht testen durfte, und spricht über das Duell Hamilton vs. Bottas

Eddie Irvine
Trotz Hurrikans immer gut drauf: Eddie Irvine in der neuesten Video-Episode
© smg

(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher hatte gerade zwei WM-Titel gewonnen, und bei seinem Ferrari-Debüt hatte er mit Eddie Irvine einen neuen Teamkollegen, den niemand auch nur annähernd auf sein Niveau einschätzte. Es gab also einen unumstrittenen Superstar bei der Scuderia - und dann das erste gemeinsame Qualifying von Schumacher und Irvine, beim ersten Grand Prix in Melbourne im Jahr 1996.

Die Pole-Position holte sich Williams-Rookie Jacques Villeneuve vor seinem Teamkollegen Damon Hill; in der zweiten Reihe stand aber Irvine 0,236 Sekunden vor Schumacher! Doch was zunächst viele so interpretierten, als hätte Schumacher endlich einen ebenbürtigen Gegner gefunden, entpuppte sich im Verlauf der nächsten vier Jahre, die die beiden gemeinsam verbrachten, als Eintagsfliege.

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In der aktuellen Folge von "Ein Drink mit Eddie Irvine", die nun im Videobereich unserer Desktop-Website sowie auf YouTube, Facebook und Google+ verfügbar ist, erinnert sich Irvine an Melbourne 1996: "Das war vielleicht die beste Runde, die ich je in einem Formel-1-Auto gefahren bin!" Aber er sagt auch: "Als ich im Qualifying schneller war als Michael, durfte ich ein Jahr lang nicht mehr testen ..."

Damit waren die Hierarchien klargezogen. Irvine behauptet jedoch nicht, dass die Bevorzugung Schumachers der Grund dafür war, dass sich Melbourne 1996 nicht öfter wiederholt hat: "Michael war die ganze Zeit schneller als ich. Das war vielleicht das einzige Mal, dass ich schneller war. Einfach eine außergewöhnlich gute Runde."

Dass der vermeintliche Underdog in einem Team den Superstar am Beginn alt aussehen lässt, gab es in der Geschichte der Formel 1 schon öfter. Gerhard Berger war in seinem ersten McLaren-Qualifying schneller als Ayrton Senna, und Giancarlo Fisichella gewann in Melbourne 2005 gegen Renault-Teamkollege Fernando Alonso, obwohl es später dann Alonso sein sollte, der den beiden nächsten Jahren seinen Stempel aufdrückte.

In dieses Schema passt, dass Valtteri Bottas 2017 lange mit Lewis Hamilton mithalten konnte und eine Zeit lang sogar der Fahrer war, der mehr Punkte sammelte. Seit Spa-Francorchamps konnte Hamilton jedoch drei Rennen hintereinander gewinnen - und Bottas sah kein Land mehr. "Ich habe schon oft erlebt", sagt Irvine, "dass ein neuer Fahrer den etablierten Fahrer am Anfang ein bisschen verunsichert, weil er ein bisschen näher dran ist, als dem etablierten Fahrer lieb ist."

"Dann bleibt der etablierte Fahrer unter seinem Leistungsniveau. Aber je länger die Saison dauert, desto mehr Speed findet der etablierte Fahrer. Dann gewinnt er wieder Sicherheit, schneller zu sein als der neue Kerl, und er kommt in den Fluss", analysiert der Beinahe-Weltmeister von 1999. "Das ist glaube ich, was wir gerade bei Mercedes sehen."

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