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Budgetfrage stagniert: Robert Fernley "enttäuscht" von Liberty

Seine Hoffnungen in Liberty Media und eine gerechtere Formel 1 waren groß, doch mittlerweile sitzt der Ärger bei Robert Fernley von Force India tief

Robert Fernley
Co-Teamchef Robert Fernley nimmt Liberty Media in die Pflicht
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Seit Liberty Media die Formel-1-Geschäfte leitet, hat das amerikanische Medienunternehmen die Kostensenkung zu einer seiner wichtigsten Aufgaben erkoren. Wie schwierig sich bei Themen wie einer Budgetobergrenze oder einer gerechteren Verteilung der Gelder ein gemeinsamer Nenner finden lässt, zeigt die Tatsache, dass es bisher noch keine richtungsweisenden Entscheidungen gibt.

Seinem Ärger darüber macht Robert Fernley nun Luft. Der stellvertretende Teamchef von Force India spricht sich immer wieder dafür aus, die Kosten stärker zu kontrollieren und Einnahmen fairer zu verteilen. In Liberty Media setzte er diesbezüglich große Hoffnungen, doch diese wurden nicht erfüllt. "Ich bin in gewisser Hinsicht enttäuscht. Denn ich hatte die Hoffnung, dass es mittlerweile eine klarere Richtung gäbe", sagt Fernley.

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"Es ist furchtbar viel geredet worden, es gab furchtbar viele Ideen. Aber nach neun Monaten könnte man meinen, dass wir einen Schritt weiter sein müssten. Wir sollten endlich etwas zu Papier bringen", findet er. "Das betrifft alles. Das Motorenprogramm muss finalisiert werden, weil es der Grundstein für die geplante Kostenkontrolle ist. Sie sollte direkt im Anschluss festgezurrt werden."

Die Budgets der Formel-1-Teams 2017

Welchen Etat die Teams haben, wie viele Mitarbeiter sie beschäftigen und was sie ein WM-Punkt bisher gekostet hat


20.08.2017
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Kleines Feld, große Unterschiede: Bei ihrem Jahresetat 2017 und ihrer Mitarbeiterzahl trennen die Formel-1-Teams Welten. Interessant ist, dass in Sachen Kosteneffizienz die vermeintlichen Geldverbrenner die Sparfüchse sind. Wir haben nachgerechnet, was die Teams ein WM-Punkt bisher (Stand Sommerpause) gekostet hat.
Kleines Feld, große Unterschiede: Bei ihrem Jahresetat 2017 und ihrer Mitarbeiterzahl trennen die Formel-1-Teams Welten. Interessant ist, dass in Sachen Kosteneffizienz die vermeintlichen Geldverbrenner die Sparfüchse sind. Wir haben nachgerechnet, was die Teams ein WM-Punkt bisher (Stand Sommerpause) gekostet hat.

Der Co-Teamchef weiß, dass dabei viele, teils konträre Interessen aufeinander treffen. Dennoch verlangt er Ergebnisse: "Dabei müssen wir sowohl mit den größeren Teams als auch mit den Unabhängigen fair umgehen. Doch die Zeit rennt. Es dauert nicht mehr lang und das nächste Jahr ist da. Ich dachte, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt zumindest ein Grundgerüst haben, das den Weg vorzeichnet. Aber das ist nicht der Fall."

Fernley hofft, dass Liberty das Tempo anzieht und aus den zahlreichen Treffen, die hinter verschlossenen Türen stattfanden, Kapital schlägt. "Ross (Brawn; Anm. d. R.) ist sehr behutsam an das Thema herangegangen, er hat mit allen Teams gesprochen und sich Feedback geholt. Sie haben eine Richtung, in die sie gehen wollen", sagt der Brite. "Jetzt müssen sie konkret werden und etwas Verwertbares aus der Diskussion ziehen."

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