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2019 nicht mehr vertragsgebunden: Ricciardo will verhandeln

Bei Red Bull bleiben oder sich bei Ferrari bewerben: Dem Australier stehen in der übernächsten Saison Türen offen - Erstmals in seiner Karriere kann er verhandeln

Daniel Ricciardo
Daniel Ricciardo will mit anderen Teams um Verträge und ums Geld feilschen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für Red Bull könnte die Personalie Daniel Ricciardo ab der Formel-1-Saison 2019 entweder teurer werden oder sich komplett erledigen: Wie der Australier bei 'Sky Sports F1' betont, wäre seine Vertragsbindung an den Rennstall mit Ablauf des kommenden Kalenderjahres hinfällig. Wenn also die sogenannte "Silly Season" - die Zeit der Spekulationen um Vorgänge auf dem Transfermarkt - beginnt, ist Ricciardo in der Verlosung: "Mir ist klar, dass ich neues Terrain betreten werde", sagt er.

Denn bisher war er immer an Red Bull gebunden. Den Einstieg in die Königsklasse feierte er nach einer Jugendförderung durch die Österreicher im Rahmen eines Leihgeschäfts bei HRT. Anschließend ging es über Toro Rosso in das A-Team. Nur einmal erneuerte Ricciardo seinen Vertrag, sonst ging es stets über (einseitige) Optionen. "Ich werde erstmals in meiner Karriere Verhandlungen führen können", meint der fünfmalige Grand-Prix-Sieger. Wie viele Optionen liegen auf dem Tisch?

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Nach Avancen der Renault-Werksmannschaft wird Ricciardo, der fließend Italienisch spricht, immer wieder mit Ferrari in Verbindung gebracht. Dessen Präsident Sergio Marchionne hat bereits den roten Teppich ausgerollt und Kimi Räikkönens Karriereende könnte einmal mehr nahen. "Ich habe aber noch nicht darüber nachgedacht, was im nächsten Jahr um diese Zeit ist", winkt Ricciardo ab.

Ricciardo im Targa-Florio-Alfa

Italien


November 2014
Foto 1 von 27
Daniel Ricciardo (Red Bull)
Daniel Ricciardo (Red Bull)

Ergo möchte er das spektakuläre Überholmanöver gegen Räikkönen beim Italien-Rennen in Monza nicht als Bewerbungsschreiben an die Scuderia verstanden wissen, obwohl ihn der Hype um Teamkollege Verstappen stören muss: "Wenn jemand bei dem Gerede um Max vergessen haben sollte, dass ich auch noch mitfahre, war es eine freundliche Erinnerung daran", schmunzelt Ricciardo.

Der junge Niederländer wird ebenfalls bei Ferrari und bei Mercedes gehandelt, kann sich aber auch einen Verbleib bei Red Bull vorstellen, sofern das Auto in die Gänge kommt. Gleiches gilt für Ricciardo, der einem möglichen Antriebsdeal mit Honda 2019 mit Befürchtungen entgegensieht: "Aus Teamsicht würde ich behaupten, dass es kein Geheimnis sei, dass Honda großen Rückstand aufholen muss. Sie haben vielleicht etwas in petto, aber davon müssen sie im nächsten Jahr vieles durchblicken lassen", meint Ricciardo.

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