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Sauber: Ferrari-Motor allein kostet zwei Sekunden

Warum Sauber trotz des neuen Unterbodens aussichtslos zurückliegt, Pascal Wehrlein gleich doppelt unter dem Motor litt und nur der Wettergott helfen kann

Marcus Ericsson
Vor allem den Berg hinauf fehlt Sauber der Schub
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Sauber-Team hat in Spa mit dem neuen Unterboden auch den zweiten Teil des großen Update-Pakets bekommen. Doch die Stimmung im Lager der Schweizer ist schlecht. "Wir haben uns vielleicht ein bisschen verbessert, aber nicht deutlich", meint Marcus Ericsson und blickt auf den Rückstand in der Zeitenliste: 4,461 Sekunden fehlen dem Schweden auf Bestzeit-Halter Lewis Hamilton, bei Pascal Wehrlein sind es sogar 4,972 Sekunden. Niederschmetternd ist aber der Rückstand auf den schlechtesten Nicht-Sauber-Piloten Lance Stroll: 1,353 Sekunden.

"Auf dieser Strecke haben wir aber vor allem wegen der Antriebseinheit Probleme", offenbart Ericsson den Grund. "Wir verlieren dadurch massig Zeit. Ungefähr zwei Sekunden, das ist es mindestens. Nur wegen des Motors."

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Damit ist der letzte Beweis erbracht, dass die unter Ex-Teamchefin Monisha Kaltenborn getroffene Entscheidung, absichtlich mit der Vorjahres-Antriebseinheit von Ferrari zu fahren, falsch war. Die Österreicherin, die nun von Ex-Renault-Teamchef Frederic Vasseur ersetzt wurde, hatte gehofft, dass dies Sauber durch die bekannten Motorenmaße und -werte in Anbetracht des neuen Reglements einen Vorteil bringen würde.

Doch selbst mit einem Top-Chassis wäre es kaum möglich, ganze zwei Sekunden wettzumachen. "Wenn es regnet, haben wir vielleicht eine Chance", hofft Ericsson am Sonntag auf Hilfe von oben, damit die Motorleistung keine so große Rolle spielt.

Teamkollege Wehrlein litt übrigens gleich doppelt unter dem Motor: Im ersten Training steikte das Ferrari-Triebwerk, weshalb der Sigmaringer nur auf 13 Runden kam. "Wir haben bereits in der Installationsrunde ein Problem am Motor festgestellt", bestätigt der Sauber-Pilot.

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