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Rennpace verzerrt: Wo steht Mercedes im Vergleich zu Ferrari?

Weil Sebastian Vettel ein Problem hatte, konnte Ferrari seine wahre Pace in Ungarn nicht abrufen - Bei Mercedes rätselt man, wo man im Vergleich zur Scuderia steht

Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Valtteri Bottas
Eingebremst: Am langsamen Sebastian Vettel kam am Sonntag keiner vorbei
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich sollte das Rennen in Budapest Aufschluss darüber geben, wo Mercedes auf langsameren Kursen im Vergleich zu Ferrari steht - doch daraus wurde nichts. Weil Sebastian Vettel ein Problem mit seiner Lenkung hatte und das komplette Feld einbremste, war das echte Tempo der Scuderia in der zweiten Rennhälfte nicht zu sehen. "Ich glaube, wir haben ihre echte Pace nicht gesehen. Sebastians Auto war eindeutig beschädigt", bestätigt auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

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"Nach Sebastians Boxenstopp, als Kimi freie Fahrt hatte, waren seine Sektorenzeiten sehr schnell. Wenn sie ihn draußen gelassen hätten, dann hätte er ihn vermutlich überholt", grübelt der Österreicher. Ein klares Zeichen dafür, dass Vettel nicht den kompletten Speed des SF70H abrufen konnte. Wolff erinnert zudem daran, dass Fernando Alonso die schnellste Runde des Rennens fuhr - unter normalen Umständen in diesem Jahr wohl unmöglich.

Die echte Pace ließ Ferrari nur am Samstag im Qualifying und zu Beginn des Rennens aufblitzen. In der Qualifikation fehlten Valtteri Bottas 0,254 und Lewis Hamilton sogar 0,431 Sekunden auf die Pole-Zeit von Vettel. Das Rennen hatte die Scuderia zunächst ebenfalls im Griff. Nach 15 Runden lag Bottas bereits mehr als neun Sekunden hinter Spitzenreiter Vettel, der seinen Vorsprung an der Spitze verwaltete.

Die Lücke schloss sich erst wieder, als Vettel Probleme bekam. Hamilton ist sich ebenfalls bewusst, dass Ferrari seine echte Pace anschließend nicht mehr zeigen konnte. Für ihn ist der Rückstand am Samstag daher wichtiger. "Ich weiß nicht, warum uns im Qualifying die Pace fehlte", grübelt der WM-Zweite und erklärt: "Ich habe keine Ahnung, ob sich das in den kommenden Rennen bestätigt."

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29.-30.07.2017
Foto 1 von 17
Er kann's noch: Nach vier sieglosen Rennen schlägt Sebastian Vettel zurück und gewinnt den Grand Prix von Ungarn. Genau wie in Monaco feiert Ferrari einen Doppelsieg. Eher streckenspezifisch, aber keine Trendwende, ist Mercedes-Sportchef Toto Wolff selbstsicher. Trotzdem wirkt Vettels Jubel besonders erleichtert.
Er kann's noch: Nach vier sieglosen Rennen schlägt Sebastian Vettel zurück und gewinnt den Grand Prix von Ungarn. Genau wie in Monaco feiert Ferrari einen Doppelsieg. Eher streckenspezifisch, aber keine Trendwende, ist Mercedes-Sportchef Toto Wolff selbstsicher. Trotzdem wirkt Vettels Jubel besonders erleichtert.

Fakt ist, dass Ferrari am Sonntag den ersten Sieg seit dem Rennen in Monaco im Mai einfahren konnte. Es dürfte kein Zufall sein, dass sich beide Strecken sehr ähnlich sind. "Sie sind in den Kurven schnell. Wir müssen an unserem Paket für maximalen Abtrieb arbeiten", erklärt Bottas und ergänzt: "Sie (Ferrari; Anm. d. Red.) haben gute Fortschritte gemacht, und es liegt definitiv Arbeit vor uns."

"Es kommen noch viele Strecken, auf denen man viel Abtrieb braucht", erinnert der Finne. Vor allem beim Stadtrennen in Singapur dürfte Ferrari wieder leicht favorisiert sein. Zuvor warten nach der Sommerpause allerdings erst einmal die Rennen in Spa und Monza, wo es deutlich mehr auf die Motorenpower ankommt. "Auf dem Papier sollten die beiden kommenden Rennen etwas besser für uns sein", ist sich Bottas bewusst.

Doch ist Mercedes dort wirklich wieder vorne? Von Vettel gab es nach seinem Sieg in Ungarn zumindest eine Kampfansage an die Silberpfeile. "Ich denke, dass wir das beste Auto haben", erklärte der WM-Spitzenreiter selbstbewusst. Er geht mit 14 Punkten Vorsprung auf Hamilton und 33 Zählern Vorsprung auf Bottas in die Sommerpause. Der WM-Zweite glaubt allerdings, dass das nicht nur auf das Auto zurückzuführen ist.

"Wir haben bis jetzt schon viele Punkte liegenlassen", erinnert Hamilton unter anderem an seinen verschenkten Sieg in Baku oder das verkorkste Qualifying in Monaco. In der Konstrukteurswertung haben die Silberpfeile aber trotzdem die Nase vorne. Sie gehen mit 39 Punkten mehr als Ferrari in die Sommerpause. Die Scuderia konnte in diesem Jahr bisher vier Siege feiern, Mercedes gewann bereits sechsmal.

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