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Mahnung: "Ein ärgerlicher Bernie ist ein gefährlicher Bernie"

Der ehemalige Vize-Renndirektor Herbie Blash sieht eine positive Entwicklung der Formel 1, aber er warnt vor möglichen Racheakten von Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone und Herbie Blash
Enge Vertraute in vielen Formel-1-Jahren: Herbie Blash und Bernie Ecclestone
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit der Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media hat in der Königsklasse ein Generationswechsel begonnen. Nicht nur der langjährige Boss Bernie Ecclestone musste sich zurückziehen, sondern auch der erfahrene Vize-Renndirektor Herbie Blash verabschiedete sich aus der Szene. Der zweite Mann hinter Charlie Whiting, dessen Nachfolger Laurent Mekies nun die Aufgaben wahrnimmt, war fast 50 Jahre lang in der Formel 1 aktiv.

"Wenn ich mir anschaue, was die neuen Formel-1-Besitzer so alles machen, dann finde ich das toll", so Blash gegenüber 'crash.net'. "Sie öffnen das Fahrerlager, zeigen mehr Fannähe und gehen das Thema Soziale Medien an, was mit Bernie Ecclestone nicht machbar war. Wenn sie die Formel 1 mehr öffnet, dann kann das nur gut sein", meint der Brite. "Bernies Job war es, Geld zu machen für CVC. Wenn man sich anschaut, wie er das getan hat, dann muss man den Hut davor ziehen."

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Ecclestone, ein enger Freund von Blash, habe unter anderen Voraussetzungen gearbeitet. "Er hat nicht für die Fans gearbeitet, sondern für das Unternehmen CVC", betont der Ex-Vize-Rennleiter. "Die neuen Eigentümer gehen es ganz anders an. Das ist interessant zu beobachten. Insgesamt verändert sich die Formel 1 an vielen Fronten. Die neue Garde ist am Ruder. Toto Wolff zähle ich dazu und auch Maurizio Arrivabene, wenngleich er schon lange Zeit mit Marlboro in der Szene war."

"Die neue Garde hat von den alten Recken übernommen - gar kein Zweifel", meint Blash. Allerdings schränkt der erfahrene Brite seine Aussage doch noch etwas ein. Man möge sich durch die Ruhe um der Person Bernie Ecclestone nicht täuschen lassen. Der ehemalige Formel-1-Boss könne jederzeit zurückschlagen, mahnt Blash: "Lasst es mich mal so ausdrücken: Ein ärgerlicher Bernie ist ein gefährlicher Bernie."

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